mairisch Verlagsblog
Di
02
Mär
2010
Roberta Schneider hat für uns Taschen entworfen - und die allererste Tasche, die wir frisch aus dem Büro mitnahmen, wollte man uns im Café sofort abkaufen. Das freut uns natürlich sehr. Jetzt hoffen wir, die Taschen bald an jemandem zu sehen, den wir nicht persönlich kennen...
Um das zu beschleunigen, legen wir bis zum Beginn der Buchmesse (18.3.) allen über unsere Webseite bestellten Büchern oder CDs eine Tasche bei!
Mi
24
Feb
2010
Ab sofort gibt es verschiedene mairisch-Hörspiele und –Hörbücher zum Download auf den Portalen soforthoeren und audible. Wer über den iTunes-Store kauft, wird auch da fündig.
Kostenlos schon mal reinhören kann man auch: Einfach die Erzählung "Emilie" (Länge 45 Minuten) von Finn-Ole Heinrich herunterladen!
Mi
17
Feb
2010
Früher, ganz ganz früher gab es ja mal die legendäre Lesereihe KAFFEE.SATZ.LESEN, die in der geheimnisvollen "Baderanstalt" stattfand, in einem Stadtteil Hamburgs, den nie ein Mensch zuvor... usw.
Diese Woche, am kommenden Samstag, den 20.02.2010 gehen Abends noch einmal die Lichter in der Baderanstalt an. Nämlich:
Tex Rubinowitz und Hermann Bräuer lesen vor und zeigen alte Fotos rum
Erstmals stehen sie gemeinsam in Hamburg auf einer Bühne: der in Wien lebende Cartoonist und Satiriker (Titanic, Falter, F.A.Z), Autor und Reisejournalist Tex Rubinowitz und sein Lesebühnenpartner, der Comedyautor Hermann Bräuer.
Hermann Bräuers erheiternd-erhellender Debüt-Roman Haarweg zur Hölle - Ein hart gerockter Heimatroman (Ullstein Verlag, 2009) spielt in der Münchner Hair-Metal-Szene der Achtziger Jahre.
Wer den klugen Humor von Tex Rubinowitz' Zeichnungen mag, der hat auch bei seinem Roman Ramses Müller (Eichborn Verlag, 2009) viel zu lachen. Atemlos und in rasantem Tempo stolpert der Leser durch eine lange Nacht und einen unappetitlich verkaterten Tag in Berlin Mitte, inklusive Promi-Alarm und Popkultur satt. Mit Der Bremsenflüsterer (Falter Verlag, 2009) liegen endlich Rubinowitz' gesammelte Reisereportagen vor: er begleitet die österreichische Fußballnationalmannschaft auf die Färöer, läuft im Fliegenkostüm den Bordeaux-Marathon, spielt in Tokyo „Doo Wop"-Singles auf einem Reiseplattenspieler in einem Fahrstuhl und sucht einen Zwillingsbruder in Indien.
„Rubinowitz gehört nicht zu jenen, die Städte und Kontinente wechseln, nur um dort dann das Gleiche zu machen wie in Wien. Er macht alles mit, sogar die größten Irrtümer und den
unglaublichsten Unfug, weswegen er auch prinzipiell isst, was auf den Tisch kommt.“
(Falter Verlag)
Baderanstalt
Hammer Steindamm 62, neben S-Bahnhof Hasselbrook
im Hinterhof, 5. Stock.
Samstag, 20. Februar 2010
Einlass 19:30 Uhr / Beginn 20:00 Uhr
Eintritt: 10 Euro
Di
02
Feb
2010
Mal wieder was richtig Großes in Hamburg:

Ein Konzentrat der derzeit aufregendsten jungen deutschsprachigen Literatur und Musik – in einer Nacht, unter einem Dach.
18 Autorinnen und Autoren, parallel auf drei Bühnen, geben dem Publikum einen Einblick in die junge Literaturszene und einen Ausblick auf ihre wichtigsten Vertreter im kommenden Jahr. Einige der
Autoren sind bereits etabliert, andere sorgen derzeit mit ihren Debüts für Begeisterung und manche gilt es in jener Nacht für sich zu entdecken.
Programm:
BALLSAAL (Uebel & Gefährlich)
19:30 Uhr / Moderation: Daniel Beskos
Finn-Ole Heinrich
Kristof Magnusson
Jan Wagner
Verena Rossbacher
Clemens Meyer
Dalibor
Gisbert zu Knyphausen
GUSTAV & Band
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TURMZIMMER (Uebel & Gefährlich)
20:00 Uhr / Moderation: Ella Carina Werner
Michael Ebmeyer
Donata Rigg
Ann Cotten
Friederike von Koenigswald
Patrick Findeis
Benjamin Maack
DJ Floschiedler (LaRance)
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TERRACE HILL
20:00 Uhr / Moderation: Alexander Gumz
Ulrike Almut Sandig
Stefan Beuse
Daniel Falb
Friederike Trudzinski
Tilman Rammstedt
Monika Rinck
Alle Infos, Tickets usw. auf www.hamlit.de
Do
28
Jan
2010
2003 bis 2008 veranstalteten wir mit Minimal Trash Art die Lesereihe TRANSIT in Hamburg.
Jeden 1. Dienstag im Monat wurden junge Autoren, Musiker, Filmemacher und Fotografen und Innen eingeladen, ca. 100 Autoren waren das bei den insgesamt 40 Veranstaltungen. Neben Texten waren Bilder, Kurzfilme, Flashfilme und/oder elektronische (Live-)Musik zu den jeweiligen Themen zu hören und zu sehen.
"TRANSIT" war die Durchreise durch die Medien Text, Bild und Musik, durch verschiedene Sichtweisen des selben Themas. Oder einfacher ausgedrückt: Menschen auf der Durchreise hielten kurz mal an: einige, um Geschichten zu erzählen, andere, um welche zu hören, ein paar, um wie immer zu trinken.
Beim Aufräumen haben wir jetzt noch einige schöne Fotos entdeckt:
Fr
22
Jan
2010
Seit 2008 laden Florian Thalhofer und Tobias Hülswitt mit ihrem Korsakow Institut für Nonlineare Erzählkultur zur Gesprächsreihe "Hilfe, Freiheit!" in den Münchner Kammerspielen. Inzwischen hat sich die Veranstaltung etabliert, ist immer ausverkauft und auch in der zweiten "Staffel" haben sich die Veranstalter wieder spannende Themen ausgedacht, zu denen die Teilnehmer kontrovers diskutieren.
Im Vorfeld jeder Diskussion werden mindestens einige Laien interviewt. Die Interviews werden in Clips von max. 2 Minuten Länge während der Veranstaltung auf eine Leinwand hinter den Fachleuten projiziert. Diese reagieren auf die Videobeiträge. Das Publikum entscheidet per Laserpointer, wen es als nächstes hören will.
Die nächsten Termine:
Hilfe, Freiheit! #11 - 29.01.2010
Freiheit & Mafia - Die stillen Autonomen dieser Welt: Werte ja, aber anders?
Mit Thomas Hauschild (Sozialethnologe an der Universität Halle und Autor (Ritual und Gewalt) und Petra Reski, Journalistin und Autorin (Mafia. Von Paten, Pizzerien und falschen Priestern).
Hilfe, Freiheit! #12 - 26.02.2010
Freiheit & Energie - Eine Frage unseres Lebensstils?
Mit Max Schön, Unternehmer, Präsident der Deutschen Gesellschaft CLUB OF ROME, Aufsichtsrat bei Desertec und Unternehmer und Tadzio Müller, Umweltaktivist und Politologe.
Hilfe, Freiheit! #13 - 16.04.2010
Freiheit & Europa - Wie hohe Mauern braucht das Land?
Mit Dr. Regina Römhild, Kulturanthropologin und Migrationsforscherin, Ludwig-Maximilians-Universität München und Jan Techau, DGAP -Deutsche Gesesllschaft für Auswärtige Politik
Hilfe, Freiheit! #14 - 14.05.2010
Freiheit & Evolution - Führst du noch aus oder programmierst du dich schon selbst?
Mit Prof. Giovanni Maio, Bioethiker an der Universität Freiburg und Autor (Die Natur des Menschen in Neurowissenschaft und Neuroethik, Synthetische Biologie. Eine ethisch-philosophische Analyse)
und Prof. Dr. Hans R. Schöler, Direktor am Max-Planck-Institut für molekulare Biomedizin.
Ort:
Münchner Kammerspiele | Falckenbergstr. 2 | 80539 München, Germany
Karten unter www.muenchner-kammerspiele.de oder 089.233 966 00
Fr
15
Jan
2010
Über die Feiertage haben wir mal ein bisschen unsere Archive aufgeräumt, dabei sind uns einige lustige alte Fotos, Covers und Flyer in die Hände gefallen, die wollen wir Euch nicht vorenthalten:
Schon vor der Gründung des mairisch Verlags 1999 gab es einige Veröffentlichungen: Club der lebenden Dichter waren die Begleithefte zu unserer ersten Lesereihe (1996-1998), Flugbilder und Der verreckte Sauhund waren zwei kleine Literaturzeitschriften, an denen wir mitgearbeitet haben.
In den Zeiten vor billigen Digitaldruckereien sahen Flyer eher so aus:
2001 im Institut für Elektroakustik Wien
Resultat hier: http://mairisch.de/stolz_beskos_reichenbach_w-ort.htm
So
20
Dez
2009
In der letzten Zeit sind einige Videos aufgetaucht, die eine weitere mögliche Alternative digitaler Zeitschriften und Bücher zeigen: Im Gegensatz zu den doch noch sehr unästhetischen E-Book-Readern, die derzeit auf dem Markt sind, haben die Tablet-PC-Prototypen genau jene Eleganz in Darstellung und Funktionalität, die man sich wünschen würde. Wenn sie dann noch in der Lage sind, beim reinen (Buch)-Text lesen in einen energiesparenden E-Ink-Modus umzuschalten, wären die E-Book-Reader eigentlich schon wieder überflüssig. Hier eine sehr schöne und gut durchdachte Version der Londoner Agentur Berg, darunter ein kürzeres Video von Time Inc.
Mo
30
Nov
2009

Ha, das ist doch mal was Neues! Michael Weins' Roman "Delfinarium" wurde jetzt als Hörbuch umgesetzt und ist ab heute Abend für die nächsten Wochen das "Hörerlebnis" bei MDR Sputnik. Dazu gibt es einen kurzen Film und eine kleine Audio-Reportage auf der Webseite des MDR:
www.sputnik.de/popkultur/literatur/delfinarium
Das Besondere: Gesprochen wird das Hörbuch von Oliver Rohrbeck (u.a. of "Drei Fragezeichen"-Fame). Da sind wir ja mal gespannt, wie sich im Kopf die Stimme von Justus Jonas mit dem Delfinarium-Protagonisten Daniel Martin verknüpft ...
Ausstrahlung: Immer Montag bis Donnerstag ab 23:00 Uhr auf MDR Sputnik (kann man auch streamen). Wer's verpasst hat, kann sich den Podcast runterladen.
In Kürze wird es dann auch beim Hörbuchverlag Buchfunk als 4-CD-Box erscheinen. Und jetzt sind da also schlußendlich doch Delfine auf dem Cover...
Mo
30
Nov
2009
Und weiter geht's mit den Preisen!
Andreas Stichmann hat am Samstag den mit 5000 Euro dotierten Kranichsteiner Förderpreis erhalten. Beim finalen Wettlesen des Deutschen Literaturfonds in Darmstadt konnte er die Jury für sich einnehmen. Mitbewerber waren Clemens J. Setz und Judith Schalansky.
Wir freuen uns und gratulieren!
Mi
25
Nov
2009
In den nächsten Wochen sind wir wieder bei einigen Bücher-Bazaren und Weihnachtsshopping-Schlachten zu Gast: Wenn Ihr also in München, Köln oder Hamburg wohnt, kommt doch vorbei!

28. & 29. November 2009
Köln
holy.shit.shopping
Der mairisch Verlag zu Gast beim großen Weihnachtsverkauf!
Ca. 150 handverlesene Designer, Kreative und Künstler in besonderer Architektur - umgarnt von DJ's und Live-Acts. Entspanntes Shopping im Klubkontext. Auf 2000 qm gibt es eine wilde Mischung an
Mode-, Schmuck- und Produktdesign, Kunst, Fotografie, Graphik, Comics und Literatur und vieles mehr.
RheinTriadem, Konrad-Adenauer-Ufer 3
Sa. 12-22 Uhr, So. 12-20 Uhr

28. & 29. November 2009
München
"Andere Bücher braucht das Land"
2009 lädt das Literaturhaus erneut zu einem Markt der unabhängigen Verlage, der besonderen Bücher ein. 29 Verlage sind es diesmal, die ihr Programm vorstellen.
Außerdem zu sehen und zu kaufen: tolle Bilder von 19 ausgewählten Comic-Künstlern.
Sa 11-19 Uhr, So 11-18 Uhr
Literaturhaus München

05. & 06. Dezember 2009
Hamburg
holy.shit.shopping
Der mairisch Verlag zu Gast beim großen Weihnachtsverkauf!
Ca. 150 handverlesene Designer, Kreative und Künstler in besonderer Architektur - umgarnt von DJ's und Live-Acts. Entspanntes Shopping im Klubkontext. Auf 2000 qm gibt es eine wilde Mischung an
Mode-, Schmuck- und Produktdesign, Kunst, Fotografie, Graphik, Comics und Literatur und vieles mehr.
Altes Gaswerk/Otto von Bahrenpark, Paul Dessau Str. 3g
Sa. 12-22 Uhr, So. 12-20 Uhr
Fr
20
Nov
2009
(c) nutriculinary.com
Wer möchte, kann sich Stevan Pauls Buch
"Monsieur, der Hummer und ich"
nun signieren und mit einer persönlichen Widmung versehen lassen: Einfach im dafür angelegten Zusatzfenster auf Wunsch den oder die Namen der zu beschenkenden Person(nen) notieren:
Verlags-Webshop
Aktion läuft nur bis 15.12.2009 (damit die Bücher auch noch rechtzeitig bei Euch ankommen).
So
15
Nov
2009
Tada! Den mit jeweils 6000 Euro dotierten Hamburger Förderpreis für Literatur 2009 erhalten Ada Dorian, Maria Regina Heinitz, Finn-Ole Heinrich, Susanne Höbel, Sven Lange und Alexander Rolf Meyer.
Daneben gibt es den jeweils mit 2500 Euro dotierten Förderpreis für literarische Übersetzungen, der dieses Jahr an Eva Bonné, Ferdinand Leopold und Nicolai von Schweder-Schreiner geht. Die Preisverleihung ist am 7. Dezember im Literaturhaus Hamburg.
So
01
Nov
2009
Diese beiden Herren hier ...
... haben zusammen ein ganz wunderbares Hörbuch aufgenommen: "Auf meine Kappe" heißt es und enthält 6 Erzählungen von Finn-Ole Heinrich, um die die Musik von Ludwig Plath aka Touchy Mob herummäandert.
Es erscheint heute, am 1. November 2009!
Finn-Ole Heinrich
Auf meine Kappe
Erzählungen. Gelesen vom Autor
2-CD-Digipak |155 Min. | 12,90 Euro
Playlist:
1. Zeit der Witze (15:06)
2. Sein längster Gedanke (50:46)
3. Sie hat den Herbst gewonnen (11:45)
4. Machst du bitte mit, Henning (16:01)
5. Gummistiefel (7:25)
6. Wenn man gesungen sagt (51:36)
Alle offiziellen Infos zum Hörbuch und weitere Fotos - außerdem gibts dort als Hörprobe den Track "Gummistiefel".
Und ab sofort kann man die Doppel-Cd auch bestellen - am liebsten natürlich über www.mairisch.de/shop.htm - aber auch über den Buchhandel.
Noch was ganz Besonderes: Die Geschichte "Emilie" hat nicht mehr auf die schon randvoll gestopften CDs gepasst. Nun gibt es diesen Text also zum freien Download, und zwar die ganzen 44 Minuten. Ladet ihn runter, hört ihn, verschenkt ihn, leitet den Link weiter - wir freuen uns über Verbreitung!

Die Musik zu allen Tracks kommt von Touchy Mob.
Touchy Mob ist Ludwig Plath aus Berlin, es gibt eine Gitarre und eine Klettverschlussverbindung zum Laptop, ein altes Casiotone-Brett aus dem Mitternachtsshopping und
vielleicht steht zufällig irgendwo ein Klavier rum. Songs sind immer LOVEsongs. Eine Gleichung, in der mal Berlins Tanzmusik, mal Übersees seltsame Akustik die Konstanten und die Fingerübungen
die Variablen sein mögen, die Neuordnung von musikalischem Bezugszeug im Takt von Sekunden, jede Sekunde ein warmes Bettchen. Wahrscheinlich.
Wir können Euch gar nicht sagen, wie begeistert wir von den ersten Probeaufnahmen waren, die Ludwig fürs Hörbuch geschickt hatte. Und was danach kam, wurde dann immer besser. Zeit für ein Touchy Mob-Feature!
Auf seiner Myspace-Seite und auf seiner Webseite gibt es noch einen Haufen großartiger Songs, Miniaturen, Geräusch-Kollagen, Gitarre-Klavier-Elektronik-Kombinationen. Einige sind so gut, dass wir sie hier mal vorstellen wollen. Kopfhörer auf!
Allen voran "Seven Hills" - wenn da nach 30 Sekunden die Gitarre einsetzt...
Dann natürlich das wunderbare "Ferrytale": In der Studioaufnahme noch etwas zurückhaltend, aber live dann ein 7-Minuten-Brecher.
Etwas ruhiger, aber mit schönen Field Recordings ausgestattet, macht "Winter Garden II" seinem Namen alle Ehre.

Und das Beste:
Das ganze Album "Pets of Plenty" kann man auf der Webseite kostenlos herunterladen: http://fruit.touchymob.com/
Touchy Mob auf Facebook:
Hier noch einige Videos - von der Polen-Tour und aus dem Studio, die auch die Arbeitsweise von Ludwig zeigen (nämlich einfach von einem Instrument zum nächsten springen):
Sa
24
Okt
2009
Wow, super war's in Frankfurt!
Mit den Kollegen von Voland & Quist hatten wir einen wunderbaren Messestand, Finn-Ole Heinrich und Stevan
Paul hatten großartige Lesungen, und zwischendurch gab's tolles hessisches Essen (featuring "Grie Soß", klar, aber erstaunlicherweise ohne Apfelwein, weil das in Trend-Frankfurt jetzt
ein "Saison-Getränk" ist. Aha.). Und nicht zu vergessen: Michael Weins hat mit "Delfinarium" den dritten Platz bei der Hotlist
2009-Abstimmung belegt. Danke allen, die mitgestimmt haben. Platz 2 ging übrigens an Uljana Wolf (kookbooks), Platz 1 am Alexander Schimmelbusch (Blumenbar). Zum Feiern waren dann auch über
1000 Gäste bei "Bookfair a-go-go", der Party der Jungen Verlage am Freitag Abend.
Besonders toll war's auch am Samstag in Offenbach, dem St. Pauli Hessens (da gibt es auch noch ehrlichen Apfelwein). Am Mainufer konnte man das grelle Messelicht vergessen, alte Freunde treffen und sich freuen, dass es so einen tollen Ort wie den Waggon gibt.
Gute Nachberichte kann man bei Stevan lesen (Teil 1 und Teil 2), ein Interview mit Finn gibts in der Frankfurter Rundschau und ein Nachbericht seiner Lesung bei "Literatur im Römer" (zusammen mit Herta Müller, Feridun Zaimoglu und anderen) gibt es ebenfalls dort. Stevan Paul war bei HR 2 zu Gast und sprach mit Ruth Fühner über das Kochen, das Essen und sein Buch. Podcast (vom 14.10.) gibt's hier.
Hier einige Fotos:
Do
01
Okt
2009
Wir freuen uns sehr:
Finn-Ole Heinrich
"Gestern war auch schon ein Tag". Erzählungen
Foto: Dylan Thompson
Viel ist in Finn-Ole Heinrichs Leben passiert, seit sein Debütroman "Räuberhände" 2007 bei uns erschien: Er beendete erfolgreich sein Filmstudium in Hannover, war Stadtschreiber in Erfurt und gewann zahlreiche Preise und Stipendien. Mittlerweile lebt und arbeitet er in Hamburg, und wir freuen uns sehr, jetzt seinen neuen Erzählband mit acht wahnsinnig guten Erzählungen veröffentlichen zu können.
Die Texte, darunter die preisgekrönten Erzählungen "Zeit der Witze" und "Machst Du bitte mit, Henning", sind allesamt in den letzten drei Jahren entstanden. Über die Erzählung "Machst Du bitte mit, Henning" schrieb Clemens Meyer nach einer Lesung: "Hard stuff, immer aktuell - sowas brauchen wir!"
Ganz besonders aufwändig war die Herstellung des Buchcovers - der Aufwand, der dahinter steckt, ist auf den ersten Blick gar nicht zu erkennen. Finn-Ole Heinrich und Dylan Thompson haben das Ganze selbst zusammengebastelt, daher hier mal ein bisschen Making-Of in Finns eigenen Worten:
"am anfang war die idee, wieder ein foto als cover haben zu wollen.
ich war auf sylt, habe viele fotos gemacht von der landschaft und immer wieder den horizont. zuhause habe ich ein paar davon aneinander geklebt, immer horizont an horizont. herausgekommen ist dabei
eine unwirkliche, aber faszinierende, scheinbar endlose landschaft.
dann hatte ich die idee mit der mauer. ein bild für das, worum es in vielen geschichten geht: die unübersichtlichkeit, das nicht-wissen, wie es weitergeht, was passiert nach dem, was gerade passiert
ist. der wunsch, sich einen überblick zu verschaffen, über die mauer sehen zu können, auch wenn es dahinter womöglich nicht allzu gut aussieht.
arbeitstitel des buches war lange zeit: die häufigkeit der einschläge. bildlich war das auch die nächste idee - ein mensch, der vom himmel fällt und in den boden einschlägt. die visuelle
überspitzung dessen, was den meisten figuren im buch auch passiert.
also habe ich meinen kumpel und kameramann dylan angerufen und gefragt, ob er zeit hätte, für zwei tage fotos mit mir zu machen. hatte er. meinen besten freund und mitbewohner
fuhsti habe ich im gleichen zug als foto-, akt- und cover-model verpflichtet (und er hats 23 mal aufs cover geschafft - ist das eigentlich ein rekord, frage ich mich? kommen wir ins
guiness-buch?).
mit eher vagen ideen, ein paar schrägen kostümen und einer kamera sind wir dann durch den süden hamburgs gezogen und haben: fotografiert. die wand, landschaften,
vögel, alles in einzelbildern. fuhsti in den verschiedensten posen und kostümen:
"ej, aber meinen fuß, den dürft ihr auf keinen fall irgendwie groß aufs cover machen, ne? der ist so hässlich!"
"nee, nee, fuhsti, mach dir keine sorgen. versprochen!"
"fuhsti, zieh dich aus!"
"was? wie: zieh dich aus?"
"na, mach schnell, da kommen leute!"
"wie: ausziehen?"
"unterhose kannste anlassen!"
"oh, danke!"
"ja, und stell dich auf die zehenspitzen"
"sonst noch wünsche?"
und ganz nebenbei haben wir auch noch alle pressebilder dieser saison geschossen, dazu hat fuhsti unseren schrammeligen badezimmerspiegel gehalten und mir in die fresse geblendet - sowie die fotos,
die jetzt das cover des hörbuchs zieren.
immer wieder hab ich gesagt:
"dylan, hier, mach mal fotos von diesem und jenem, von mir, von fuhsti, von wasweißich."
und dylan: "äh, was? für welches der drei vorhaben jetzt?"
und meistens war ich mir selbst gar nicht restlos sicher.
"geil, voll die schönen büffel. mach mal n bild, dylan."
"vom büffel?"
"ja, von mir und dem büffel."
"warum?"
"weiß nicht."
"ich meine: für welches projekt?"
"für meine oma."
"äh, willst du jetzt ins gehege steigen oder was?"
"nö, ich tanz davor so rum."
"ich kapier das nicht."
"ich auch nicht. ich bin einfach der, der mit dem büffel tanzt und du der typ mit der kamera. jetzt mach."
Fotos vom Shooting:
"am ende der zwei tage hatten wir drei gigabyte fotos und noch einen langen weg vor uns:
in ca. zwei wochen mühsamer kleinarbeit haben wir das buchcover langsam aus den massen von fotos herausgeschält.
haben erst alle einzelteile ausgeschnitten und zusammengefügt zu dem bild, das uns inzwischen wenigstens ungefähr vorschwebte. eine wand, ihre vorder- und rückseite mit sehr unterschiedlichen
stimmungen, sonnig schön und aufgeräumt, überschaubar, sicher und harmonisch mit vögeln am himmel auf der vorderseite; düster, bedrohlich, mit vom himmel stürzenden und in den boden einschlagenden
menschen auf der rückseite. auf der mauer, der trennlinie, menschen, die versuchen, einen ausblick auf das zu bekommen, was hinter der mauer liegt ...
als wir das foto dann fertig hatten, haben wir - getreu meiner ursprungsidee von sylt - das ganze gesamtbild wieder in einzelne fotos unterteilt und diese in der schnellentwicklung
drucken lassen. (in der letzten stunde am samstagabend bei saturn potsdam - am nächsten montag ist dylan für zwei monate nach
amerika gereist. in der verlagsvorschau, die natürlich noch viel früher in druck musste, ist noch das rohe, saubere, nicht geschnittene ausgangsbild zu sehen). diese einzelbilder haben wir in den
verschiedensten varianten zerstört - sind darauf herumgelaufen, haben sie angezündet, zerkratzt, bespuckt, beschimpft, eingegraben und ausgelacht und schließlich wieder zusammengeklebt - um
diese zusammengeklebte version dann abzufotografieren. und, tadaa, da war es plötzlich: das cover!"
Hier ein paar Eindrücke davon:
Und das fertige Buch:

Finn-Ole Heinrich
Gestern war auch schon ein Tag
Erzählungen
Hardcover
160 Seiten
Alle offiziellen Infos zum Buch und weitere Fotos
Und ab sofort kann man es auch bestellen - am liebsten natürlich über www.mairisch.de/bestellung.htm
Aber auch über den Buchhandel.
Di
22
Sep
2009
Letzten Freitag ging's in der Hamburger Katharinenkirche hoch her:
Im Rahmen des Harbourfront Literaturfestivals las Stevan Paul zusammen mit Gregor Weber und Hellmuth Karasek Geschichten rund ums Essen. Dazu gab's für die 160 Gäste Hamburger Weißwurst (da ist Fisch mit drin! Merkt man aber nicht...), Matjes mit Pellkartoffeln und Rote Grütze mit Vanillesoße. Norddeutschland eben.
So sah es aus:
Fotos: Thomas Hampel
Mi
16
Sep
2009
Vor kurzem hatten wir schon mal von der Hotlist 2009 erzählt, dem in einer Guerilla-Aktion entstandenen Buchpreis der Independent-Verlage.
Seit gestern kann nun jeder an der Online-Abstimmung für den Preis teilnehmen und seine drei Favoriten wählen. Von uns ist Michael Weins' Delfinarium dabei:
Hier gehts zur Abstimmung:
http://www.freitag.de/umfragen/hotlist2009
Wer vorher mehr über die 20 Kandidaten wissen möchte, kann sich auf www.hotlist2009.de umschauen, dort gibt es auch Leseproben.
Der Gewinner wird dann auf der Frankfurter Buchmesse am 16. Oktober bei der Party der Jungen Verlage im Kunstverein Frankfurt bekanntgegeben. Die Mayersche Buchhandlung hat ein Preisgeld von 5000 Euro gestiftet, moderieren wird Denis Scheck.
Ab 2010 soll es dann einen regulären Independent-Buchpreis geben.
Do
10
Sep
2009

... sagt Florian Thalhofer im Radiofeature "Geschichten ohne roten Faden", das Sascha Verlan und Almut Schnerring für SWR 2 produziert haben. Darin geht es natürlich ums nonlineare Erzählen, damit fast automatisch auch ums Korsakow-System, das Florian Thalhofer für diese "neue" Art des Erzählens entwickelt hat. Aber auch der Performance-Poet Dalibor, der Autor Tobias Hülswitt und andere kommen zu Wort. Lohnt sich!
"Geschichten verlaufen üblicherweise linear in der Zeit, sie haben einen Anfang und ein Ende. In seinem Buch über die Dichtkunst hat Aristoteles die Regeln vom Spannungsbogen und roten Faden formuliert; Hollywood hat sie perfektioniert. Aber geht es nicht auch anders? Die Mitglieder des „Instituts für nonlineare Erzählkultur“ behaupten, diese Strukturen folgten nur erlernten Konventionen und seien überholt. Nonlinear sind schließlich auch unsere Wahrnehmung und unser Erinnern. Folgt die Erzählung mit rotem Faden wirklich nur einer Konvention? Was gibt uns das Gehirn für das Verständnis von Geschichten vor – und wo liegen die Chancen einer neuen Erzählweise?"
Anhören kann man es als Podcast hier: www.swr.de
Di
01
Sep
2009
Dürfen wir vorstellen: Stevan Paul.
Foto: S. Malzkorn
Man wundert sich ja, was Stevan Paul alles macht:
Jahrelang haben er und sein Kollege Sven Heine dem Hamburger Publikum mit der Lesereihe Kaffee.Satz.Lesen die wunderbarsten Sonntagnachmittage beschert und ihm dabei ganz unauffällig bekannte Autoren und spannende Talente nahegebracht.
Daneben ist der gelernte Koch auch als Foodstylist für Zeitschriften und Verlage tätig - wenn man in der eigenen Küche nachschaut, gibt es sicher das ein oder andere Produkt, auf dessen Verpackung eine von Stevans Kreationen zu sehen ist.
Aber bundesweit kennt man ihn am ehesten als Blogger: Unter dem Namen Herr Paulsen bringt er uns in seinem Kiosk nicht nur Kultur- und Musiktipps, sondern schreibt auch das vielgelesene Foodblog Nutriculinary.
Nun gibt es aber noch eine weitere, ganz besondere Seite an Stevan Paul: Er ist nämlich auch ein sehr guter Autor. Klar, einige seiner wunderbaren Erzählungen kannten wir schon lange. Aber erst so nach und nach fiel auf, dass in fast allen ein Essen, ein Rezept oder eine Küche vorkamen. Und als Stevan dann mit der Idee ankam, die besten seiner Texte mal zu einem Buch zusammenzufassen, waren wir erst etwas zurückhaltend: Ob Erzählungen zum Thema "Kochen" zu mairisch passten?
Aber nach dem Lesen wurde schnell klar: Sie passen ganz hervorragend. Die literarisch-verspielte Art Stevan Pauls, die immer ein Augenzwinkern parat hat, und seine Kompetenz und sein Wissen auf
dem Gebiet des Kochens waren einfach zu bestechend, dazu die 17 Schwarz-Weiß-Fotos von den Gerichten in Ihren Reinzuständen - es fügte sich fast wie von selbst zu einem ganz und gar runden Erzählband
zusammen. Einem Erzählband, der diesmal noch ein paar Extras hatte: Fotos und Rezepte. Geboren war: "Monsieur, der Hummer und ich". Erzählungen vom Kochen.
Nun ging es noch darum, dem Ganzen einen angemessenen Rahmen zu geben.
"Ihr macht ja sonst auch sehr schöne Bücher - aber dieses hier muss so schön werden, dass man es gar nicht mehr aus der Hand legen will!", meinte Stevan Paul. Da hatte er Recht.
Wir klopften also bei Anja Neuefeind (www.konzeptundgestaltung.de) an, die auch schon die beiden pressplay-Anthologien gestaltet hatte. Sie hat nun eines unserer schönsten Bücher entworfen:
Ein Hardcover, gebunden mit einem Überzug aus sandbeigem Feinleinen, mit einem geprägtem Titelschriftzug, mit geradem Rücken und einer Sonderfarbe, die sich vom Cover übers Vorsatzpapier bis hin zu den Überschriften im Innenteil zieht. Dazu die 17 Fotos.
Zum Schluss fehlte noch das Hummerfoto fürs Cover. Aber in keiner Bilddatenbank gab es einen Hummer, dessen Flossen und Arme unverletzt waren und der in der richtigen Position in die Kamera "schaute". Aber auch hier fanden wir in Stevan Paul natürlich den richtigen Ansprechpartner: In einer Nacht- und Nebelaktion wurde ein Hummer organisiert, gekocht und abfotografiert. Und schon gings ab auf die Titelseite. (Gegessen haben ihn dann Stevan und seine Frau, glauben wir...).
Man sollte die Geschichten lieber nicht hungrig lesen, es sei denn, man möchte die Rezepte sofort nachkochen. Wie etwa das Lammcurry, das schon Elvis Presley schmeckte - ist wahr, steht alles in "Wie das Al Shugaab in den Westen kam".
Oder wenn der Grieche Demis in "Der Tanz der Schlachter" in seinem Schrebergarten die Nachbarn zu einem ausgelassenen Fest einlädt und sie dabei diese besondere Knoblauchcreme "Skordalia" essen, von der man schon immer wissen wollte, wie sie gemacht wird: Einfach gleich ausprobieren, das Rezept ist dabei.
Und für "Sonntagsnachmittagstrinker" gibts auch was: Kaffeelikör à la Einstürzende Neubauten.
Wir freuen uns sehr. Dürfen wir vorstellen:

Stevan Paul
"Monsieur, der Hummer
und ich"
Erzählungen vom Kochen
Hardcover in Feinleinen
17 Texte mit Rezepten und Fotos
176 Seiten
--> Mehr Infos zum Buch & Termine Lesungen
Und ab sofort kann man es auch bestellen - am liebsten natürlich über www.mairisch.de/bestellung.htm
Aber auch über den Buchhandel.
Di
25
Aug
2009
(c) www.radiopuzzle.deMit Florian Thalhofers Korsakow-System lassen sich ja allerhand wahnsinnig gute Filme erstellen, 13terShop zum Beispiel, oder auch 13terStock.
Nun ein besonders schön gemachter Film:
"Puzzle im Kopf"
Nennt sich interaktives Radiofeature. Die Autoren sind Almut Schnerring und Sascha Verlan, letzteren kennt man auch als HipHop-Experten.
Snip:
"Am Anfang wurden Bilder auf Holzplatten geklebt und kunstvoll zersägt - die Geschichte des Puzzles reicht zurück bis ins frühe 18. Jahrhundert. Zugleich ist das Puzzle
die gängige Metapher für Wahrnehmung und Erinnerung: ob bei Neurowissenschaftlern oder in den Puzzleromanen von Georges Perec und Antoine Bello. Die Autoren haben akustische Teile aus all diesen
Bereichen gesammelt. In ihrem Feature aber gibt es kein richtig und falsch beim Zusammenlegen. Ob man mit der Mitte beginnt oder mit dem Rand: jede Reihenfolge setzt andere Schwerpunkte. Am Ende
entsteht eine variable Folge aus Hörminiaturen, die den Hörer zum puzzelnden Co-Autor macht."
Den Film kann man sich auf der Webseite direkt ansehen, die musikalische Unterstützung kommt übrigens von Henrik von Holtum. Und wieder mal zeigt sich, wie gut Thema und Technik zusammenpassen können.
Do
20
Aug
2009
Gestern wurde die Longlist des Deutschen Buchpreises 2009 bekannt gegeben. Als Reaktion und in
spielerischer Ergänzung haben wir Independent-Verlage kurzfristig eine eigene Liste mit unseren literarischen Empfehlungen zusammengestellt – die Hotlist 2009.
Da die Longlist vor allem auf bereits etablierte Autoren traditioneller Verlage setzt und das "Schattenkabinett von rund zwanzig weiteren sehr bemerkenswerten und auszeichnungswürdigen Romanen"
(Juryvorsitzender Hubert Winkels) leider im Dunklen bleibt, bringt erst die Hotlist die Gegenwartsliteratur zum Leuchten – mit neuen Stimmen, die es unbedingt zu entdecken gilt.
In alphabetischer Reihenfolge:
1. Hans Adler: Das Städtchen. Roman (Lilienfeld Verlag)
2. Barbara Bongartz: Perlensamt. Roman (weissbooks)
3. Michel Butor: Der Zeitplan (Matthes & Seitz Berlin)
4. Gion Mathias Cavelty: Die Andouilllette. Roman (Echtzeit Verlag)
5. Leonid Dobycin: Die Stadt N. Roman (Friedenauer Presse)
6. Daniel Goetsch: Herz aus Sand. Roman (Bilger Verlag)
7. Germar Grimsen: Almatastr. Roman (Verbrecher Verlag)
8. Jan Kossdorf: Sunnyboys. Roman (Milena Verlag)
9. Margret Kreidls: Eine Schwalbe falten (Edition Korrespondenzen)
10. Martin Kubaczek: Sorge. Ein Traum Roman (Folio Verlag)
11. Jan Off: Unzucht (Ventil Verlag)
12. David Peace: Tokio im Jahr Null (Liebeskind)
13. Joel Rosenman: John Roberts und Robert Pilpel: Making Woodstook. Ein legendäres Festival und seine Geschichte - erzählt von denen, die es bezahlt haben (Orange Press)
14. Alexander Schimmelbusch: Blut im Wasser. Roman (Blumenbar Verlag)
15. Ulrich Schlotmann: Die Freuden der Jagd (Urs Engler)
16. Jochen Schmidt: Schmidt liest Proust (Verlag Voland & Quist)
17. Michael Weins: Delfinarium. Roman (mairisch Verlag)
18. Chantal Wicki: Gleissen (Salis Verlag)
19. Benjamin Tienti: Raubvogel. Roman (Luftschacht)
20. Uljana Wolf: falsche freunde (Kookbooks)
EDIT: Eine interessante grafische Auswertung des Ganzen findet sich hier.
Mi
12
Aug
2009
Wer einmal alle mairisch-Produktionen auf einem großen Tisch sehen und uns persönlich kennen lernen will, dem sei SUMMER.POP.SHOPPING ans Herz gelegt. Ein Sommermarkt mit verschiedenen Veranstaltungen, (vielleicht) einer Seifenblasenmaschine und neben vielen anderen Designern, Künstlern und Verlagen (z.B. die Kollegen von Voland&Quist) auch wir. Das ganze findet statt am 29. und 30. August in der Arena Berlin.
Mi
15
Jul
2009
Die beiden MCs des Mainzer Poetry Slams (Ken Yamamoto und unser Autor Jens Jekewitz) haben sich als Preis für den Sieger was ganz besonderes ausgedacht:
Eine besprechbare Glückwunschkarte, mit der der Applaus von über 350 Leuten aufgenommen und dem Sieger mit nach Hause gegeben wurde. Instant Gänsehaut, sozusagen. Der glückliche Sieger hieß Lars Ruppel.
So sah das Ganze aus:
Hehe, Glückwunsch, Lars.
Sa
11
Jul
2009
In den letzten Tagen und Wochen sind einige schöne Besprechungen unserer Titel erschienen:

Michael Weins' "Delfinarium" wird erfreulicherweise in der allerletzten Ausgabe der GALORE vorgestellt (und gelobt). Aber auch die Besprechungen bei jetzt.de und im Hamburger Abendblatt sind sehr positiv. Wer Lust hat, kann auch die ca. 40-minütige Sendung mit Michael von WDR 1 Live Klubbing nachhören, sehr unterhaltsam - u.a. isst Michael live einen ganzen Apfel, mit Stil/Stiel. Und schließlich haben wir es endlich auch einmal in die Brigitte geschafft.

Andreas Stichmann hat letzte Woche für "Jackie in Silber" ja den Clemens-Brentano-Preis der Stadt Heidelberg bekommen. Die Laudatio von Katja Lange-Müller war nicht nur positiv, sondern auch sehr unterhaltsam - Mitpreisträgerin Felicia Zeller attestierte sie, dass sie "aus Scheiße Bonbons" mache. Und Andreas Stichmann wurde flugs zum "Ritter der Erzählung".
Die lokale Presse ließ sich nicht lumpen:
Rhein-Neckar-Zeitung zur Preisverleihung
Rhein-Neckar-Zeitung mit einem Portrait von Andreas
Stadtmagazin Meier mit einem Interview
Mannheimer Morgen zur Preisverleihung

Auch bei "pressplay 2" gibt's Erfreuliches: So sind wir zum ersten Mal in der Neuen Zürcher Zeitung besprochen. Und ebenfalls prima ist die Besprechung in der Zeitschrift HÖRBÜCHER.
Mo
06
Jul
2009
Daniel Beskos
Bisher haben wir uns bei mairisch ja vorwiegend mit der deutschsprachigen Hörspielszene beschäftigt. Nun kam vor einigen Wochen eine nette Einladung nach Malmö: Henning Lundkvist betreibt dort mit Freunden das Hörspiellabel http://radiowy.se/ - das erste seiner Art in Schweden (und vermutlich in ganz Skandinavien).
Claes Neuefeind und ich stellten im Krets in Malmö unsere beiden pressplay-Anthologien sowie die Entwicklung des deutschen Hörspiels allgemein vor, mit Schwerpunkt auf der freien Hörspielszene. Da die Hörbeispiele für die schwedischen Zuhörer ja auch verständlich sein mussten, suchten wir die etwas soundlastigen Stücke heraus, was dem Abend einen etwas skurrilen Anstrich gab ("no, sure, most of the pieces actually have text...").
Es war aber eine sehr schöne Erfahrung, die anscheinend sehr spezifisch deutsche Form "Hörspiel" einmal vor Leuten präsentieren zu können, die nur "Radioteatern" kennen - also genau das, was man sich darunter vorstellt: Im Radio gesendete Mitschnitte von Theaterstücken.
Radiowy möchte dies übrigens nun ändern: Freie Hörspiele werden dort produziert, die Stadt schießt Fördergelder zu und die Radiowy-Leute kümmern sich um Studio und Vertrieb. Die Stücke kann man zumeist kostenlos auf der Webseite runterladen.
Aber auch das staatliche Radio in Schweden hat jetzt angefangen, sich den Entwicklungen im Hörspiel- und Audio-Art-Bereich zu widmen. Bei unserer Veranstaltung reiste sogar extra eine Radiomitarbeiterin aus Stockholm an und stellte umfangreiche Fragen ... wer sich interessiert, kann auf dieser ultraschicken Webseite mehr über die Arbeit des schwedischen Radios erfahren: www.sr.se/src/
Mo
15
Jun
2009
In den Zeiten vor Myspace und Youtube hat man sich häufig all zu schnell, vom Namen einer Band oder einer gut gemeinten Plattenkritik beeinflusst, auf das Konzert einer ungehörten, unbekannten Band gewagt. Was zwangsläufig immer wieder zu bösen Überraschungen führte. Heute hört man sich die Bands vorher schnell an und kann so zumindest das allerschlimmste vermeiden. Für Lesungen kann man nun ähnliche Desaster verhindern, indem man sich auf litradio.net umsieht. Dort gibt es eine Reihe von mitgeschnittenen Lesungen zum Vor- und Nachhören. Darunter auch ein Text von Andreas Stichmann vom LAN-Festival und auch die Monsterlesung (42 Kapitel) von Dietmar Daths "Für immer in Honig" (Verbrecher Verlag) im Frankfurter Literaturhaus. Neben Lesungen finden sich auch Gespräche, Vorträge und sogar Hörspiele.
Mi
03
Jun
2009

Schön wars, beim LAN-Festival am vergangenen Wochenende.
Beim Mitveranstalter Goldmag.de kann man kurze Zusammenfassungen der Tage sehen:
Ein nettes Portrait zu Andreas Stichmann gibts da auch.
Mo
25
Mai
2009
Ich tippe auf Hubschrauber. Anders kann ich mir gar nicht vorstellen, wie Michael Weins, Delfinarium in der Hand, am Mittwoch (27.5.09) von seiner Literaturschau schischiboat auf der Barkasse Hedi (mit Frank Spilker, Sven Amtsberg und Alexander Posch) zum Literaturquickie am gleichen Abend kommen will. Ich werde jedenfalls ab 19 Uhr an den Landungsbrücken stehen und mir das Spektakel ansehen. Wer noch unentschlossen ist, kann sich hier schon mal von den Fähigkeiten der Helden des Abends überzeugen:
Mi
20
Mai
2009
Am kommenden Freitag Abend ist Michael Weins zu Gast bei WDR 1Live Klubbing:
http://www.einslive.de/sendungen/klubbing/2009/05/klubbing_090522.jsp
23 Uhr geht's los. Eine Stunde Lesung aus "Delfinarium", Gespräch und zwischendurch Musik.
Kann man per Stream hören:
http://www.einslive.de/multimedia/livestream_popup/player_stream_select.html
Mi
06
Mai
2009
Wochenlang haben wir uns vergraben und gebastelt, Hunderte von Cover-Varianten wurden diskutiert, Excel-Kalkulationen hin- und hergeschoben, Presse-Zitate eingesammelt, Texte geschrieben, Grundlinienraster erstellt...
... und jetzt ist es fertig, unser Herbstprogramm!
Die Bücher sind zwar noch in Arbeit, aber einen ersten Blick darauf kann man hier schon werfen:
Di
05
Mai
2009
Großartig: Andreas Stichmann hat es bis auf den 2. Platz geschafft! In einem knappen Finale lag am Ende nur die wirklich gute Katharina Hartwell vor ihm. Dritter wurde Stefan Petermann, der auch den Publikumspreis bekam.
Da sind se, die drei:
(c) MDR.de
Glückwunsch und viel Spaß auf der Lesetour!
Do
30
Apr
2009

Was wäre, wenn man nicht der geworden wäre, der man ist - sondern jemand ganz anders?
Das OPAK-Magazin hat jetzt eine Serie gestartet, in der Menschen sich das vorstellen. Und los geht diese mit unserer Autorin Softwareherz - ihr "Anders-Ich" gehört zum englischen Landadel...:
http://www.opak-magazin.de/?p=898
Sa
11
Apr
2009

Yes - wir freuen uns sehr! Andreas Stichmann ist einer von 7 Finalisten um den MDR-Literaturpreis!
Mit Stefan Petermann und 5 anderen hat Andreas gute Konkurrenten um sich - die Entscheidung fällt am 4. Mai. Man kann sie auch live im Radio verfolgen.
http://www.mdr.de/mdr-figaro/literatur/6268183-hintergrund-6265364.html
So
22
Mär
2009
Zusammengetragen von Peter, Blanka und Daniel.

Die Reise zur Buchmesse fängt irgendwie gespenstisch an, dieses Jahr: Auf den Bahnhöfen in Hamburg, Berlin und Leipzig gähnende Leere. Und auch in der Messehalle 5 gedämmtes Licht, leere Stände, runde Sträucher werden durch die Gegend geweht, Morricone-Soundtrack, der Sand kriecht in alle Getriebe. Ist das doch die Krise? Nur die lonesome cowboys von Verbrecher Verlag und Lilienfeld verteidigen die Stadt (bauen Ihre Stände auf).
Peter und Daniel machen sich auch ans Werk, es ist kein schöner Job, aber einer muss ihn machen, bzw. zwei. Durch die Hilfe der wie immer reizenden Irina geht aber alles wie geschmiert. Von den 2 Stunden Standaufbau brauchen wir wie jedes Jahr ca. 1,9 Stunden für das Ankleben der Tapete. Das lohnt sich aber - der nüchterne Messestand verwandelt sich in Omas Wohnzimmer, für das wir viel Lob bekommen (das konnte der Hamburger Tapetenverkäufer nun auch nicht ahnen, O-Ton: "Alder, nimm alles mit, isch mach Sonderpreis, bin isch froh, wenn die Scheise weg is").
Tradition #1: Hotel Seeblick.
Nach dem Standaufbau zieht es die beiden Küstenjungs natürlich ins "Hotel Seeblick", wegen der Burger und der guten Aussicht (sprich: Champions League). Nach zwei Bier alle platt, ab in die Unterkünfte, wie immer bei Leipziger Prominenz zu Gast.
Tradition #2: Playstation.
Wieso hat das eigentlich seit 2007 nicht mehr funktioniert, dass unsere Übernachtungshosts eine Playstation haben?! Dafür seitdem neu im Angebot: Matratzen. Guter Deal.
Den Donnerstag verbringt man normalerweise erstmal mit Rumrennen, da wir natürlich wie immer vergessen haben, die Aussteller-Karten VOR der Messe zu besorgen. Nun klingelt alle zwei Stunden ein mairisch an und möchte unten am Eingang abgeholt und reingelassen werden. Das Herumrennen ist aber gleichzeitig eine gute Gelegenheit, die zahlreichen Manga-Kinder in der Glashalle zu bestaunen (Rekord dieses Jahr: Styroporschwert, Länge ca. 3,20 Meter, wurde den ganzen Tag übers Gelände geschleppt). Zwischendurch Zeit zum Hallo-Sagen, z.B. bei den geschätzten Kollegen von Voland & Quist nebenan. Deren schlichter Eckstand mal wieder ein echter Blickfang ist.
Standszenen #1:
Er (im Anzug): "Erzählungen. Heißt das, dass die Texte nicht aufeinander aufbauen und unabhängig voneinander funktionieren?"
mairisch: "Äh, ja genau."
Er: "Und Roman heißt ein langer Text?"
mairisch: "Yeap."
Er (dreht und wendet unsere Bücher; dann unzufrieden zu seinem Kollegen): "Mann ey, können die hier nicht mal ordentliche Zusammenfassungen auf die Bücher drucken?"
mairisch (zerknirscht): "Ja, ja, auf unseren neueren Büchern machen wir das ja jetzt auch so."
Wir wundern uns über Besucher, die scheinbar keine Leser sind, aber Zusammenfassungen auf Büchern fordern. Das löst sich aber auf, als wir den "20th Century Fox"-Pin am Anzug des Besuchers sehen. Leute vom Film. Aha. Also immer schön storylines auf die Bücher drucken, gell.
Traditionen#3: Lange Leipziger Lesenacht (Daniel):
Wie immer am Messedonnerstag wird in die Moritzbastei zur L3 gepilgert. Diesmal müssen wir uns allerdings aufteilen, Andreas Stichmann liest beim "Lesemusikzimmer" im Werk II.
Vorher essen wir noch schnell einen großen Berg Gnocchis im Nikolaikeller, wo wir allerdings direkt nach dem Essen gehen müssen, da "jetzt hier die Randomhouse-Party stattfindet, nur für geladende Gäste, vergessen Sie Ihre Mütze nicht, auf Wiedersehen."
In der Moritzbastei wird es erst langsam voll, aber um 22.30 Uhr, als Michael Weins zum ersten Mal aus dem druckfrischen "Delfinarium" liest, ists schon ziemlich eng. Hinterher Bier. Gegen 3 Uhr zwingen wir uns zum Gehen. Man will ja gar nicht weg da.
Freitag früh um 10 treffen wir uns mit einigen der anderen Indie-Verlage, um zu besprechen, wie sich per gemeinsamer Vorschauverschickung an die Presse die Weltherrschaft erlangen lässt. Der Plan ist eigentlich ganz simpel: Wir brauchen 200 Vorschauen mehr als im letzten Jahr. Na, das lässt sich machen. Die Nennung des Verschickungs-Termins allerdings lässt einigen die Haare zu Berge stehen: "Woher soll ich denn im April schon wissen, wie meine November-Titel aussehen werden?"
Standszenen #2:
Besucherin: "Ich wollte nur mal fragen, wann kommt denn was Neues vom Finn?"
mairisch: "Sehr wahrscheinlich im Herbst. Ein Erzählungsband."
Besucherin: "Toll. Ich LIEBE Erzählungen."
mairisch (das geht runter wie Öl): "Danke!"
Nachmittags dann die Lesung von Michael Weins und Andreas Stichmann auf der "Leseinsel der Jungen Verlage". Entspannte Sache, gute Lesung, kurz und bündig, ne halbe Stunde zu früh fertig, das freut die Messeleitung. Zum Abschluss des Tages packt Andi Stichmann ein Bündel Freunde und ein Croquet-Spiel aus - der grüne Teppich der Leseinsel ist der perfekte Rasen zum Spiel, wobei die Leipziger Croquet-Variante eher nach Hockey aussieht. Whatever, das freut die Messeleitung und die Standnachbarn.
(c) Roberta Schneider
Traditionen #4:
Pizzeria Rizzi am Markt. Absoluter Pflichttermin für alle mairischs. Leider, leider, die leckeren Hackfleischbällchen, von denen ich seit der letzten Buchmesse phantasiere, sind aus. Die kommen
direkt aus Italien. Muss ich nächstes Jahr wohl wieder kommen ;-)
Während Finn-Ole Heinrich irgendwo in der Stadt gemeinsam mit Clemens Meyer liest (eine Lesung, von der Meyer Spektakuläres zu berichten weiß), machen wir Zwischenstopp im Café Telegraph, wo wir nicht nur nette Bekannte treffen, sondern uns auch sehr wundern über einen riesenhaften Sambuca ohne Kaffeebohnen, einen White Russian im Martiniglas und ein klobiges Bier. Hinsichtlich Alkohol wurde sich an diesem Abend noch über Einiges gewundert - vor allem auf der Party der Jungen Verlage.
Dieses Jahr haben die Veranstalter mit der Alten Hauptpost eine wunderbare Location gefunden, die das zulässt, was alle vor allem wollen: Rumstehen, Reden und Bier trinken. Auch wenn zum Schluss leider nicht mehr alle reingelassen wurden.
(Fotos dankbar geliehen von der Leipziger Volkszeitung)
Nachtszenen #2 (Blanka):
Party der jungen Verlage in der alten Hauptpost am Augustusplatz. An der Garderobe neben den alten Schließfachanlage steht eine endlose Schlange. Eine Bekannte, die ich seit Ewigkeiten nicht mehr
gesehen habe, erzählt mir, dass sie früher hier ein Schließfach hatte. Sie weiß sogar noch die Nummer und zeigt mir das Schließfach. Genau das ist Leipzig. Ich hab hier früher auch meine Päckchen
abgeholt.
Blanka und Steffi erbarmen sich und machen die ungeliebte Samstags-Frühschicht. Von Tag zu Tag wird die Messe voller, nur so erklärt sich der Besucherrekord dann doch noch. Ansonsten ein ganz normaler Messetag, die meisten Termine und Veranstaltungen sind ja schon geschafft.
Standszenen #4:
Sie (65) und ihr Mann: "Sie veröffentlichen doch Literatur von jungen Autoren. Also Autoren, die am Anfang ihres Weges stehen?"
mairisch: "Ja, genau. das ist uns wichtig, dass wir junge Autoren auf ihrem Weg begleiten. Warum fragen Sie?"
Sie: "Ah, sehr schön, ich stehe auch quasi am Anfang meiner Karriere. Ich habe jetzt erst mit 65 angefangen zu schreiben und bin auf der Suche nach einem Verlag." (Ihr Mann schiebt sie
noch ein Stück weiter in den Messestand rein.)
mairisch: "Ähm, im Prinzip haben sie Recht, aber ich bin mir nicht sicher, ob Sie bei uns richtig aufgehoben sind."
Sie (sichtlich enttäuscht).
mairisch: "Aber ich wünsche Ihnen ganz viel Erfolg und geben Sie nicht auf, auch wenn's bei uns nichts wird!"
Ähem.
Nachtszenen #2 (Blanka):
Es ist fünf vor sechs. Gleich gongt's. Uff, vorletzter Tag geschafft. Alexander Gumz fragt mich, wo es heute abend noch was zu essen gibt. Ich sage: "Kowalski, das ist genau richtig post-Buchmesse". Später treffe ich im Kowalski Daniela Seel. Alexander Gumz kommt auch, obwohl ich nicht mal die Adresse wusste. Die komplette mairisch-Crew plus unser treuester Leipziger Fan sitzen
auch noch mit am Tisch. Die Luftschächter sitzen schräg weiter hinten im Raum. Am Ende haben wir das halbe Kowalski umgeräumt und lecker
gegessen. Da hab ich die Buchmesse am Liebsten gehabt, dieses Jahr.
Traditionen #5 (Blanka):
"Kalter Hund" im Kowalski. Buchmesse geht nicht ohne.
Abends dann wieder aufgeteiltes Programm: Während Peter mit Andreas Stichmann in DLL geht, wandert der Rest ins "Ilses Erika", wo heute die legendäre Hamburger Schischischo zu Gast ist. Die Gastgeber Sven Amtsberg, Michael Weins und Alexander Posch sind von gestern noch sichtlich angeschlagen, halten sich aber tapfer und überlassen die Bühne gerne auch ihren Gästen, u.a. Julius Fischer. Das Schischi ist auch da, muss aber früher gehen, weil es noch in Braunschweig verabredet ist. Ts ts.
Hinterher Bier und Verbrüderungsszenen an der Bar. Auf die DLL-Party schaffen wir es dann nicht mehr.
(Peter): Der Sonntag ist mein liebster Messetag. Alle sind gut gelaunt und freuen sich darauf, dass endlich alles vorbei ist, man später die Tapete von der Wand reißen darf, am Abend wieder im eigenen Bett schlafen wird und darauf, die mitgebrachten, schweren Bücher zu verkaufen und vor allem zu tauschen. Bei Voland & Quist tausche ich den neuen Popović "Die Spieler" und beim Verbrecher Verlag von Dietmar Dath "Für immer Honig", das ich seit zwei Tagen lese und das bis hierhin super ist (toller gelber 1040-Seiten-Klotz!).
Traditionen #6
Vom Roßplatz bis zur Kantstraße: Vielen Dank an Anja, Annegret & Tim und Astrid, die uns jedes Jahr aufs Neue aufnehmen!
Sa
07
Mär
2009
Dann klingelts, dann wird das Päckchen überreicht, dann steht der Name der Druckerei drauf: Die neuen Bücher sind da!
Jedesmal wieder eine große Freude - aber diesmal ganz besonders, denn "Delfinarium" von Michael Weins sieht einfach wahnsinnig gut aus:
Das ist ja jedes Mal eine große Spannung, ob alles geworden ist, wie es soll: Sind die Farben richtig, sieht der geprägte Titelschriftzug gut aus, und wie passt das petrol-farbige Vorsatzpapier dazu? Und dann auspacken und Erleichterung: Alles toll!
Eine wunderschöne Atmosphäre strahlt es aus, irgendwie neblig, geheimnisvoll und - natürlich ein bisschen wie ein Aquarium, man denkt an Algen, Fische und eben: Delfine.
Die passende Hülle für einen wunderbaren Roman:
Michael Weins - "Delfinarium"
http://www.mairisch.de/michael-weins_delfinarium.htm
Erscheint am 1. April 2009.
Ab sofort bei uns vorbestellbar.
Releaseparty im Golden Pudel Club am 26.3.2009 - mehr dazu hier in Kürze.
Do
05
Mär
2009
Dass der Frühling kommt, merkt man vor allem daran, dass schon wieder Buchmesse ist. Für Leipzig haben wir unsere Koffer schon gepackt, die sind allerdings so schwer, dass noch unklar ist, ob wir auch wirklich ankommen. Wir werden sehen.
Unser Stand vom 12. bis 15. März 2009 wird jedenfalls hier sein:
Halle 5, Stand D 115
Besucht uns gerne.
Einen Bericht von der Messe gibts dann nachher hier.
Und kommt gerne auch zu den Lesungen und Veranstaltungen unserer Autoren:
Donnerstag, 12. März 2009
16.00 Uhr
Andreas Stichmann zu Gast beim "Lesemusikzimmer"
Ort: Leseinsel junger Verlage, Halle 5, Stand E200, 16 Uhr
20.30 Uhr
LeseMusikzimmer: "Die Zukunft hat ein altes Herz"
Das LeseMusikzimmer, eine Mischung aus Pop und Poetry, Texten und Tracks, Literatur und Live-Gitarren, präsentiert am ersten der insgesamt drei „LeMuZi“-Buchmessenabende:
Klara Lakomy (Berlin), Andreas Stichmann (Leipzig), den Autor und Singer-/ Songwriter Jan Böttcher (Berlin) sowie Thomas und Nino von der Berliner Band Virginia Jetzt!
Moderation: Christian Sprenger (hr2)
Tageskasse / Abendkasse: 11/14 Euro (VVK im Werk II)
20.30 Uhr
Veranstalter: LeseMusikzimmer, Edit, mairisch Verlag, Rowohlt-Verlag, Werk II
Veranstaltungsort: Werk II Leipzig
20.00 Uhr
Lange Leipziger Lesenacht
Ort: Moritzbastei
22.30 bis 23.30 Uhr Michael Weins im Schwalbennest (zusammen mit David Schumann)
Freitag, 13. März 2009
15.00 Uhr
mairisch Verlag: Junge Literatur aus Hamburg.
Es lesen: Michael Weins ("Delfinarium")
und Andreas Stichmann ("Jackie in Silber")
Es moderiert: Daniel Beskos
Ort: Leseinsel junger Verlage, Halle 5.0, Stand E 200, Leipziger Buchmesse
20.00 Uhr
Finn-Ole Heinrich bei der Buchpremiere zur MDR-Anthologie
Theater "fact" in der Leipziger Innenstadt (Hainstr. 1)
20.00 Uhr
Landpartie (Hildesheim) und Tippgemeinschaft (Leipzig) packen aus
Die beiden einzigen universitären Institute Deutschlands, an denen das Literarische Schreiben gelehrt wird, treffen sich zur Gemeinschaftslesung.
Es lesen für Leipzig: Dorothee Elmiger, Carl-Christian Elze, Andreas Stichmann
Tapetenwerk, Galerie Quartier, Lützner Straße 91
22.30 Uhr
Finn-Ole Heinrich bei der Buchpremiere zur Anthologie "Zeit der Witze", mit u.a. Clemens Meyer
Galerie "Laden für Nichts", Spinnereistraße
22 Uhr
DIE PARTY DER JUNGEN VERLAGE
mit den feinsten Discjockeys der Stadt
Ventil Verlag, Luftschacht Verlag, ClaraPark, Mitteldeutscher Verlag, mairisch Verlag, Textmanufaktur, Verbrecher Verlag, Reprodukt, Lilienfeld Verlag, krautgarden:
leipzig.liest.amerika, Jungle World, voneinander hören, blumenbar Verlag, Voland & Quist
Ort: Alte Hauptpost, Historische Schalterhalle
Samstag, 14. März 2009
19.00 Uhr
Finn-Ole Heinrich bei der Buchpremiere zur MDR-Anthologie
Bührnheims Literatursalon, Mozartstr. 8
20.00 Uhr
Andreas Stichmann
Lesung im Rahmen der "Tippgemeinschaft"-Release-Party im DLL
Deutsches Literatur-Institut
21.00 Uhr
Schischischo - zum 1. Mal auf der Leipziger Buchmesse!
Die Erfolgsshow aus Hamburg: Mit Sven Amtsberg, Michael Weins und Alexander Posch
Ort: Ilses Erika
Fr
20
Feb
2009
Seit einiger Zeit betreibt unsere Kollegin Daniela Seel von kookbooks die Kampagne "Kunst braucht Mäzene", mit der sie auf die präkere Finanzlage künstlerischer Unternehmungen (wie auch kookbooks) hinweisen und zum anderen ganz konkret "Schönheit gegen Geld eintauschen" möchte. "Weil Kunst nicht in der Ordnung des Marktes aufgeht, braucht Kunst Mäzene, nicht Investoren!", sagt Daniela Seel.

Zum Abschluss dieser Aktion gibts nun noch einmal eine große Sause: Die KOOKgala am 01.03.2009 mit Lesungen, Konzerten und einer Kunstausstellung: Es lesen Jörg Albrecht, Jan Peter Bremer, Thomas Hettche, Katja Lange-Müller, Ulrich Peltzer, Tilman Rammstedt, Monika Rinck, Jochen Schmidt u.v.a. Musik kommt u.a. von Jan Böttcher (Herr Nilsson), Fön und Christiane Rösinger (Britta).
Kunstausstellung und Verkauf ab 18.30 Uhr, Lesungen und Konzerte ab 20 Uhr in den Sophiensälen, Sophienstraße 18, 10178 Berlin-Mitte. Karten kosten 25 Euro, ermäßigt 20 Euro, Mäzenatenkarten 50 Euro. Alle Eintrittskarten nehmen automatisch an einer Kunst-Verlosung teil. Beim Kauf eines der ausgestellten Kunstwerke wird der Wert der Eintrittskarte gutgeschrieben.
Moderieren werden der Lyriker und Veranstaltungsmacher Alexander Gumz und Daniela Seel.
Sa
14
Feb
2009
Gestern kam die gute Nachricht: Der Clemens-Brentano-Preis 2009 der Stadt Heidelberg, dotiert mit 10.000 Euro, geht 2009 an Andreas Stichmann (für "Jackie in Silber") und an Felicia Zeller (für "Einsam lehnen am Bekannten")!
Glückwunsch, wir freuen uns sehr!
Mehr zum Preis hier: http://www.heidelberg.de
Die Preisverleihung ist im Juli 2009.
Di
10
Feb
2009
Finn ist zur Zeit mit Andreas Stichmann auf Lesereise. Gestern waren die beiden in München, und vor der Lesung bei Speak & Spin wurden sie in getrennten Zellen von den Cops.. äh, Radiomoderatoren befragt. Und zumindest von on3radio, dem Jugendradio des BR gibt es ein Verhörprotokoll:
Di
10
Feb
2009
© PicturesurfWie das Börsenblatt heute bekannt gab, kommt der Nachfolger des Kindle am 24.2.2009 in den USA auf den Markt.
Man kann voraussichtlich immer noch keine EPUB-Dateien damit lesen, und es ist zwar kleiner und flacher geworden, aber im Grunde immer noch riesig. Wozu ist diese große weiße Fläche da aussenrum? Zum Kaffee-Abstellen?
So richtig nach "Revolution" sieht das nicht gerade aus...
Mo
09
Feb
2009
Wöchentlich wählt die Redaktion von Bayern 2 die besten Bücher, Hörbücher, Musik und Filme der Woche und nennt das Favorit. "HörbuchFavorit" der Woche ist die von Claes Neuefeind herausgegebene Hörspielanthologie pressplay 2.
Fr
06
Feb
2009
Und diesmal nicht von Sony oder Amazon, sondern aus Berlin, von txtr (http://reader.txtr.com, klassischer Web 2.0-Firmenname übrigens...). Und sieht gar nicht schlecht aus:
Und wann macht Apple so ein Ding endlich in toll? So dass es jeder haben will? Macht mal hin mit dem iReader!
Di
03
Feb
2009

Ja, richtig, DIE Berlinale. Wo keiner von uns mal war, aber alle wissen das mit dem roten Teppich.
Der Kurzfilm "Fliegen" (Drehbuch: Finn-Ole Heinrich) feiert Premiere auf der Berlinale!
07.02.2009, 19.30 Uhr im CinemaxX 3 am Potsdamer Platz
Und den Trailer kann man auch ansehen, hier:
www.fliegen-film.de
www.berlinale.de
Di
03
Feb
2009
Mo
02
Feb
2009
Der Machtclub residiert jetzt also nicht nur regelmäßig im Übel & Gefährlich, sondern sogar noch regelmäßiger im Pudel Club. Auf Sven Amtsbergs Webseite sieht das Ganze so aus:
Übersetzt heisst das:
"Der Ausblick ändert sich mit den Augen der Liebe"
Macht liest – 20.30Uhr
Die Macht ist zurück. Nicht mehr im Mojo. Nicht mehr im Malersaal.
Ab Februar 2009 lesen jeweils vier von acht Machtautoren (in wechselnder Konstellation) sowie ein Gast am jeweils dritten Mittwoch jedes zweiten Monats im Pudel Salon. Das klingt kompliziert, ist
aber erst der Anfang. Die regelmäßige literarische Hebebühne der Macht.
Macht liest im Pudel Salon geht so:
Fünf Autoren lesen neue Texte vor, vier von der Macht, ein Gast. Dazwischen wird geredet, geflirtet, gebeichtet und gefachsimpelt. Und das Publikum soll mitmachen.
Und am Ende jedes Leseabends zieht eine Fee aus einem irdenen Gefäß einen Glückskeks. Dieser wird gebrochen, der enthaltene Spruch verlesen. Dieser Glückskeksorakelspruch wird diskutiert (er wird
genommen, wie er kommt) und gibt den Titel der nächsten Veranstaltung zwei Monate später vor, er wird von mindestens einem der Machtautoren zu einem literarischen Text verarbeitet, der beim nächsten
Mal verlesen wird.
Am 25. Februar sind für die Macht dabei:
Sven Amtsberg, das Männermodell der Hamburger Literatur (Mädchenbuch, Rowohlt Verlag, Schischischo), Texte voll abgründiger Schönheit und abgeschnittener Gliedmaßen.
Benjamin Maack, die große popkulturelle Wissenstüte mit der geschliffensten Sprache nördlich von Bardowick.
Gordon Roesnik, der Mann mit dem Quadratschädel und dem Hang zum präzisen literarischen Konstrukt, das beeindruckt.
Michael Weins, Erfinder der Fischwurst und düster-verschwurbelter Liebesprosa.
--> Also, hingehen. Hafenblick ist im Preis mit drin.
So
01
Feb
2009

Jetzt ist es offiziell: Der Machtclub macht weiter. Ab März 2009 gibt es wieder neue Lesungen, neue Location ist das Uebel & Gefährlich. Geplant sind wohl so 4-5 Veranstaltungen pro Jahr.
Zur Wiederaufnahme am 17. März 2009 sind Willy Vlautin, Nicolette "Italienisch!!!" Krebitz und Michael Weins zu Gast - und letzter stellt seinen neuen Roman "Delfinarium" vor. Mehr dazu bald hier.
Via Herr Paulsen
So
18
Jan
2009
Ehemalige Einkaufszentren sind für Veranstaltungen ja jetzt immer beliebter: Man denke nur an den Ex-Karstadt in Hamburg: 3000 qm leerer Raum, in dem sich noch gut die grünen Deichmann-Teppiche imaginieren lassen, auf denen immer das ein oder andere Kind mal einen Schnulli verliert.
Der Ex-Ikea in Stuttgart ist jetzt einer der Veranstaltungsorte für den 22. Stuttgarter Filmwinter. "Festival for Expanded Media" nennt sich das Ganze auch, daher gibt es u.a. eine "Online/Offline"-Ausstellung, bei der auch unser "13terShop" (Florian Thalhofer und Kolja Mensing) gezeigt wird - und darin gehts ja auch ausschließlich um ein Einkaufszentrum. Unite and take over!
22.-25.01.2009
Ort: Ex-Ikea, Kronenstr. 36, Stuttgart
www.wand5.de
Mo
12
Jan
2009
Eine ganz besondere Veranstaltungsreihe findet derzeit in München statt:
"Hilfe, Freiheit"
Florian Thalhofer und Tobias Hülswitt laden mit ihrem Korsakow Institut für Nonlineare Erzählkultur zur Gesprächsreihe.
Je zwei Fachleute diskutieren zu kontroversen Themen. Im Vorfeld jeder Diskussion werden mindestens zwei Laien interviewt. Die Interviews werden in Clips von max. 2 Minuten Länge während der Veranstaltung auf eine Leinwand hinter den Fachleuten projiziert. Diese reagieren auf die Videobeiträge. Das Publikum entscheidet per Laserpointer, wen es als nächstes hören will. Klasse Show! Hingehen!
TEIL 4: "Freiheit & Überwachung"
16.01.2009
Münchner Kammerspiele, 20 Uhr
Auf der Webseite http://www.hilfe-freiheit.de kann man sich schon Korsakow-Filme der ersten Veranstaltungen ansehen.
Weitere Termine:
13.02.2009
06.03.2009
03.04.2009
08.05.2009
Mi
07
Jan
2009
Andreas Stichmann und Finn-Ole Heinrich
09.01.2009 Bad Segeberg | Café Koma, Kirchstraße 7, 19.30 Uhr
10.01.2009 Bonn | Kult41, Hochstadenring 41, 19 Uhr
11.01.2009 Hannover | Lesung und Filme bei Feinkost Lampe, Eleonorenstr. 18, Hinterhof, 21 Uhr
12.01.2009 Marburg | Café Trauma, 21 Uhr, Afföllerwiesen 3a
Finn-Ole Heinrich
07.01.2009 Chemnitz | zu Gast bei "Turboprop", Theater Chemnitz, Zieschestraße 28, 20 Uhr
08.01.2009 Darmstadt | Lesung im "Künstlerkeller" im Darmstädter Schloss, 20 Uhr
12.01.2009 Hannover | Gymnasium Bad Nenndorf, Horster Straße 42, 10 Uhr
14.01.2009 Hamburg | Zu Gast beim Literatur-Quickie, Bar 439, Vereinsstraße 38
24.01.-25.01.2009 Berlin | Zu Gast bei "Geschichten in Jurten", dem 8. Berliner Wintersalon, Sony-Center, Potsdamer Platz
29.01.2009 Hamburg | Lesung im Wolfgang-Borchert-Gymnasium in Hamburg-Halstenbek
http://www.mairisch.de/andreas-stichmann_jackie-in-silber.htm
http://www.mairisch.de/finn-ole_heinrich_raeuberhaende.htm
Details zu allen Terminen: http://www.mairisch.de/termine_mairisch.htm
So
04
Jan
2009
Jule und Florian wünschen - nachträglich - ein frohes neues Weihnachten, äh..
Mo
29
Dez
2009
Knapp vor Weihnachten fuhr ARD-Redakteur Thomas Schindler mit Andreas Stichmann im Riesenrad und sprach mit ihm über "Jackie in Silber".
Das kurze Video dazu gibts hier: http://www.daserste.de/moma/kulturbeitrag.asp?uid=o3wto5ttnn7fsi7x&cm.asp
Do
04
Dez
2008
Jetzt gratulieren wir zum Jahresabschluss aber nochmal richtig!
Finn-Ole Heinrich hat 2008 ja nun schon einiges mitgemacht, war Stadtschreiber in Erfurt, machte sein Diplom, gewann den MDR-Publikumspreis und hatte die Bremer Netzresidenz inne. Im Herbst hat er
aber nochmal ordentlich Glück gehabt: Niedersächsischer Literaturförderpreis 2008, Kranichsteiner Literaturförderpreis 2008 und Märkisches Stipendium für
Literatur 2009! Lass krachen, Finn.
http://www.mairisch.de/finn-ole_heinrich_raeuberhaende.htm