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So

15

Apr

2012

Finn-Ole Heinrich - "So und nicht anders". Gesammelte Kolumnen aus Otterndorf

Kanntet ihr schon die Geschichte des wunderlichen Per Vermengeleren, der als Pilot, Drogenguru, Frauenschwarm und Hobbypharmazeut Otterndorf unsicher machte? Wusstest ihr, dass Otterndorf einst an der norddeutschen Küste angeschwemmt wurde, nachdem norwegische Wikinger es mit ihren Häkelaktivitäten etwas übertrieben hatten? Oder habt ihr schon mal gehört, dass nach dem 2. Weltkrieg fast der gesamte Ruhrpott nach Otterndorf verlegt worden war?

Nein? Wir auch nicht.

 

Finn-Ole Heinrich war im Sommer 2011 Stadtschreiber in Otterndorf. Das liegt zwar fast bei Cuxhaven, aber eben nicht ganz. Und so konnte der gebürtige Cuxhavener in seiner Zeit in Otterndorf einige überraschende Wahrheiten aufdecken, Kuriositäten ausgraben und lose Tau-Enden zu jeder Menge Seemansgarn flechten.

 

 Herauskommen sind 9 wunderbar lustige Kolumnentexte, die jetzt hier erstmalig gebündelt erscheinen. Das Ganze kann man allerdings nicht im Handel kaufen. Sondern nur in Otterndorfer Buchläden. Na gut, vielleicht auch in Cuxhaven. Und natürlich auch hier bei uns im Shop.

 

Finn-Ole Heinrich

So und nicht anders

Die Wahrheit über Otterndorf

64 Seiten | 6,- Euro

http://shop.mairisch.de/mairisch-gesamtprogramm/so-und-nicht-anders

 

 

 

 

 

 

 

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Di

03

Apr

2012

Flash Preußen und Das Mädchen ohne Hände - Die Gewinner des 1. Hamburger Graphic Novel-Preises AFKAT

2012 wird zum ersten Mal der Hamburger Graphic Novel-Förderpreis AFKAT verliehen - und wir freuen uns, dass die beiden Preisträger im mairisch Verlag erscheinen!

 

Sieger des Graphic Novel-Preises AFKAT 2012 ist

"Flash Preußen" von Tilo Richter (Zeichungen) und Jan Kottisch (Text).

 

Flash Preußen ist eine Superheldengeschichte aus dem melancholischen Mecklenburg, wo Flash, der Superheld in Badehose, eine letzte Aufgabe zu lösen hat. Tilo Richter hat hier eine sehr angemessene Kombination von Kohlezeichnungen und Comic geschaffen. Das Ganze ist auf schönem Munkenpapier gedruckt und mit einem Schutzumschlag aus Naturpapier versehen - sehr schick!

Hier einige Bilder vom Buch und der Geschichte:

 

Zusätzlich hat die Preisjury noch einen Sonderpreis vergeben, für ein Projekt, das eher ein illustriertes Märchen ist als eine Graphic Novel:
Sonderpreis des Graphic Novel-Preises AFKAT 2012 für

"Das Mädchen ohne Hände" von Karin Kraemer.

 

Das Mädchen ohne Hände ist ein illustriertes Märchen nach den Brüdern Grimm. Karin Kraemer, die Illustration bei Anke Feuchtenberger an der HAW Hamburg studiert, hat hier den klassischen Märchenstoff auf ihre ganz eigene Art illustriert — herausgekommen ist weniger ein Märchenbuch als eine künstlerische Annäherung mit viel Freiraum für Interpretationen. Und nebenbei ein wirklich sehr schönes Buch mit Siebdruckcover und geprägtem Titel - mit Glitzerfolie!

Mehr zu "Das Mädchen ohne Hände" hier.

 

Gestaltet hat beide Bücher Carolin Rauen zusammen mit den Autoren.

 

Der Graphic Novel-Preis AFKAT ist gestiftet von der Kanzlei Dr. Bahr, Hamburg.

 

 

 

 

 

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Mi

29

Feb

2012

mairisch auf der Leipziger Buchmesse

Was freuen wir uns schon auf unsere Lieblingsmesse! Bücher, Bärte, Bartys!

Und wir haben auch extra neue Tapete gekauft für unsere kleine Messebutze. Ob wir es nach all den Jahren endlich mal schaffen, einen Kasten Astra zu importieren, ist fraglich. Aber schön wird es auch so. Ey, und der berühmte Benjamin Maack kommt auch mit!

Speichert die Termine:

15.-18. März 2012

mairisch Verlag

@Leipziger Buchmesse

Halle 5 / Stand D 118

 

Und hier geht man an den Abenden so hin:

 

15.03.2012

Voland & Quist und mairisch Literatursalon

 

Es lesen:

Tube Tobias Herre (Surfpoeten) aus seinem Roman "Das Fehlerchen" (Voland & Quist)

Benjamin Maack aus seinem Erzählband "Monster" (mairisch)

20 Uhr Horns Erben

 

 

15.03.2012

Lange Leipziger Lesenacht

Wie jedes Jahr das große Event am Donnerstag Abend!
Über 50 Autorinnen und Autoren auf 4 Bühnen parallel.

Lesung Benjamin Maack: 23 Uhr Veranstaltungstonne

http://www.clarapark.de/l3/

 

 

16.03.2012

Benjamin Maack liest aus "Monster"
Leseinsel Junge Verlage, Leipziger Buchmesse, Halle 5
15.30 bis 16 Uhr

 

 

16.03.2012

SWR-Leseabend mit:
Marlene Streeruwitz (Fischer)
Benjamin Maack (mairisch)
Martin Grzimek (Hanser)
Astrid Rosenfeld (Diogenes)
Moderation: Karsten Evers & Gerwig Epkes (SWR)
Ort: Kleine Träumerei, Münzgasse 7

Beginn: 20.30 Uhr

 

 

16.03.2012

UV – die Lesung der unabhängigen Verlage
Es lesen: Lydia Daher, Norbert Lange, Monika Rinck, Werner Heiduczek, Peter Wawerzinek/ Karsten Krampitz , Jonas-Philipp Dallmann, Benjamin Maack, Xochil A. Schütz, Franz Dobler, Axel von Ernst, Britta Jürgs, Pedro Lenz, Thomas Meyer, Enno Stahl, Katja Huber, Mieze Medusa, Christian de Simoni
20 bis 24 Uhr,
Lindenfels Westflügel (Hähnelstraße 27)
www.uv-lesung.de

 

 

16.03.2012

PARTY DER JUNGEN VERLAGE
Es laden ein:
Veranstalter Plöttner Verlag, Junge Verlagsmenschen e.V., FVA Frankfurter Verlagsanstalt, Secession, Hablizel Verlag, Verbrecher Verlag, luxbooks, Verlag Voland & Quist, mairisch Verlag, Reprodukt, Salis Verlag, Folio Verlag, Lilienfeld Verlag, Onkel & Onkel, Ventil Verlag, Luftschacht Verlag, AvivA Verlag, Mitteldeutscher Verlag, Milena Verlag, Snippy, Lubok Verlag, Jungle World
An den Plattentellern Tim Thoelke und Lucille Du Basse, e-floor: Sebastian Dubiel und Jack Spence (ortloff)
Ort: Alte Hauptpost, Historische Schalterhalle, 21 Uhr

 

 

 

 

 

 

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Di

28

Feb

2012

24 Lesungen in 24 Stunden - Benjamin Maack und sein Buchpremieren-"Monster"-Marathon

Das Buch heißt "Monster". Da bleibt Benjamin Maack ja eigentlich fast nichts übrig, als eine Buchpremiere der Superlative rauszuhauen:

24 Lesungen in 24 Stunden wird er machen. Kommt man damit eigentlich ins Guinness-Buch?

Und damit das Ganze auch Spaß macht, hat er sich diverse Special Guests eingeladen: Eine Menge beste Freunde, alte Bekannte und Lieblingskünstler kommen ihn besuchen.

Mit Nils Koppruch, Frank Spilker, Spaceman Spiff, Uijuijui, Sven Amtsberg, Friederike Moldenhauer, Stefan Beuse, Nils Mohl, Tina Uebel, Friederike Trudzinski, Gordon Roesnik, Michael Weins, Dierk Hagedorn, Johan Poßin, Stevan Paul, Thorsten Passfeld, Wiebke Lorenz, heyt., Samuel Weiss, Martin Mross, Alexander Posch und Konfetti

 

Wir hoffen sehr, Ihr kommt vorbei. Bei den beiden großen Abendshows natürlich, oder morgens, oder auch mitten in der Nacht. Home is where the Hasenschaukel is!

 

Datum: 10. März 2012 - 11. März 2012

Beginn: 21 Uhr

Ort: Hasenschaukel, Silbersackstr. 17, Hamburg

 

Event auf Facebook


Programm:

21:00

Die große "24 Stunden, 24 Lesungen"-Eröffnungsgala

Benjamin Maack legt los, Nils Koppruch spielt Mutmachlieder

 

22:00

Gemeinsam Schönheit zulassen

Die Verzaubershow mit den Elektrokünstlern und Meistern der Liebe Uijuijui und Benjamin Maack. Musik machen, vorlesen, die Liebe verstehen

 

23:00

Das literarische Wunschkonzert zum mitnehmen

Sven Amtsberg und Benjamin Maack lesen nur für dich! Hör nicht nur deine persönliche Geschichte, nimm sie sogar mit nach Haus. Ein Stück "wir" zum immerbeisichhaben

 

00:00

Midnight Slam mit Maack und Moldenhauer

Mit Slam-MC Friederike Moldenhauer und Benjamin, Benjamin und Benjamin

 

01:00

Die große "Monster"-Grusel-Sause

Mit Stefan Beuse und Benjamin Maack (Taschenlampen und Schlafsäcke bitte selbst mitzubringen)

 

02:00

100 Fragen in 50 Minuten

Investigativ-Autor Nils Mohl nimmt Benjamin Maack in die Mangel

 

03:00

Was kann dein Buch noch?

Lesen, basteln und "mehr" mit den Nachteulen Tina "Uhu" Uebel und Benjamin "Steinkauz" Maack

 

04:00

Vorbildlich!

Benjamin Maack liest die schönsten Texte seiner literarischen Vorbilder

 

05:00

Der Marathon-Maack

60 Minuten Maack, Maack und noch mal Maack.

 

06:00

Wohnzimmerlesung mit Friederike Trudzinski und Benjamin Maack

Im Wohnzimmer von Friederike Trudzinski und Benjamin Maack. Die Autoren reichen Tee

 

07:00

Morgenrot-Geschichten-Bingo

Habt die richtigen Geschichten auf dem Zettel und gewinnt Benjamin Maacks Schlafanzug!

 

08:00

Die große Gordon-Roesnik-macht-Benjamin-Maack-dafür-fertig-wie-mies-sein-Buch-ist-Lesung

Mit Gordon Roesnik und Benjamin Maack

 

09:00

Making of "Monster"

Wie "Monster" wirklich entstand. Featuring: Email-Dialoge, die Benjamin Maack wie einen Psychopaten aussehen lassen und ein langjähriger Freund, der ihn aushalten musste

 

10:00

Breakfast von Champions

Bücher und Brötchen mit den frech verkleideten Superhelden Dierk Hagedorn und Benjamin Maack

 

11:00

Ich habe ein Buch geschrieben, es tut mir leid. Und was bedeutet das alles? Benjamin Maack auf der Couch des Psychologen Johan Poßin.

 

12:00

Die große "Monster"-Kochshow

Mit Stevan Paul und Benjamin Maack

 

13:00

Die große "Monster"-Essshow

Mit Stevan Paul und Benjamin Maack; Ganz spezieller Guest: Thorsten Passfeld mit schönen Liedern im Gepäck

 

14:00

Wie schreibe ich denn nun endlich erfolgreich?

Dozentin: Wiebke Lorenz, Azubi: Benjamin Maack

 

15:00

Some Old Bullshit

Benjamin Maack liest Gedichte und Geschichten, die er in seiner Jugend verfasst hat. Größte Reunion des neuen Jahrtausends: heyt., Benjamin Maacks Zwei-Mann-Band aus der Schulzeit spielt alte Hits. An der Gitarre: Schulfreund Timo Litzenberger

 

16:00

Endlich mal wer anderes

Schauspielhaus-Schauspieler Samuel Weiss liest Lieblingsstellen aus "Monster"; sitzt gerührt daneben: Benjamin Maack

 

17:00

Leseleiche meets Liedsänger

Frank Spilker singt Lieder und spricht vielleicht über die Arbeit an seinem ersten Roman. Benjamin Maack hört zu liest vor

 

18:00

Biuu! Biuuu! "Monster" gegen Literaturklassiker

Mit Martin Mross, Benjamin Maack und einem Elektroschockgerät. Das Publikum darf sagen, wer geschockt wird

 

19:00

Vier vor 24

Schöne Musik von Spaceman Spiff. Ab hier außerdem: Verstärkung von der freundlichen Moderatoren-Ambulanz Michael Weins und Alex Posch. Hängt schon kurz nach Sieben auf halb Acht: Benjamin Maack

 

20:00

Das war Ihr Lesen! Der große "24 Stunden, 24 Lesungen"-Endspurt

Mit Diashow der letzten 24 Stunden, Torte, Konfetti - und Freunden? Bitte.

 

 

 

 

 

 

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Sa

11

Feb

2012

Die Griechen und das Geld - Florian Thalhofer in Griechenland

(c) Florian Thalhofer

Man sieht es in den Nachrichten, man hört es im Radio, man liest es in der Zeitung: Griechenland hat kein Geld, Griechenland steckt in der Krise. Und mit den Griechen steckt ganz Europa in der Krise, denn geht Griechenland pleite, droht die Pleite Portugals, Spaniens, Italiens. Der Euro ist bedroht, die Idee des geeinten Europas ist bedroht, es droht ein Unheil apokalyptischen Ausmaßes.

 

Oder?

 

Wie sehen es die Menschen in Griechenland? Wie erleben sie die Krise? Wie kam es zu dieser Krise und wie lebt es sich damit? Wie erleben die Griechen die Deutschen und umgekehrt? Was kann man lernen – oder kann die Krise gar Chance sein?

 

 Seit einigen Tagen ist Florian Thalhofer in Griechenland unterwegs. Für das Goethe-Institut Athen realisiert er ein neues Korsakow-Projekt zum Thema "Die Griechen und das Geld". Zusammen mit seiner Partnerin, der Griechin Elissavet Aggou, reist er durch das krisengebeutelte Land und spricht mit den Menschen, sammelt persönliche Eindrücke, Meinungen und Stimmungen aus der griechischen Bevölkerung.

 

Verfolge seine Reise auf dem aktuellen Webblog: http://dgudg.de

 

 

 

 

 

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Di

17

Jan

2012

mairisch im Frühjahr 2012

Huuu - neue Bücher werfen ihre Schatten voraus, wie man so sagt. Ganz besonders dick ist der Schatten von "Monster", dem neuen Buch von Benjamin Maack. Erscheint im März 2012. Knaller.

Außerdem wird in Hamburg zum ersten Mal der Graphic Novel-Preis "Afkat" verliehen. Der Gewinner "Flash Preußen" und der Sonderpreis "Das Mädchen ohne Hände" erscheinen bei uns im April 2012.

Hier erste Eindrücke von allem:

mairisch Verlag - Programm Frühjahr 2012
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Mo

09

Jan

2012

Unsere Lieblinge 2011

Macht mal diesen Test: Einer stoppt die Zeit, und der andere muss schätzen, wie lange eine Minute ist. Was kommt raus?

Wenn ihr unter 60 Sekunden liegt, seid ihr noch jung. Mit zunehmendem Alter (= über 30, haha) liegt man in seinen Schätzungen allerdings immer weiter über 60 Sekunden. Denn, wie Professor Michio Kaku in der BBC-Doku Time erklärt, man erlebt weniger und weniger Neues, und die subjektive Wahrnehmung der Zeit, die innere Uhr, verlangsamt sich. Das bedeutet, dass sich alles um uns herum beschleunigt. Daher kommen einem 70 Sekunden eben irgendwann vor wie 60 und ein ganzes Jahr rauscht nur so vorbei.

 

Schön war 2011 trotzdem. Wir haben für Euch mal ein paar Highlights rausgepickt, die uns hängen gelieben sind. Viel Spaß!

Eure mairisch-Selekta Judith, Steffi, Blanka, Marijke, Katharina, Peter und Daniel

 

Bücher

Donald Windham

Zwei Menschen

(Lilienfeld)


Rom um 1950. Zwei Menschen aus zwei verschiedenen Welten treffen aufeinander, und vieles steht in Frage.

Zsuzsa Bank

Die hellen Tage

(Fischer)

 

Drei Kinder und ihr Aufwachsen in Süddeutschland.


 

 

Karen Russell

Swamplandia

(Kein & Aber)

 

Avas Familie ist abgehauen, nun muss sie den Alligatoren-Vergnügungspark alleine betreiben - ein wilder Roman aus Florida!

Peter Kurzeck

Vorabend

(Stroemfeld)

 

Peter Kurzeck erzählt seine hessische Jugend - das Buch bekam zurecht den Melusine-Huss-Preis der Hotlist 2011!


 

 

René Simmen

Aber Simens, Schnee im August?

(Salis)

 

Ein Wahnsinns-Buch - unglaublich in der Ausstattung, dem Detailreichtum und der Liebe zum New York des 19. Jhds.!

Peter Stamm

Sieben Jahre

(Fischer)

 

Ein großer Roman über die Zumutung des Glücks, geliebt zu werden.


 

 

Max Scharnigg

Die Besteigung der Eiger-Nordwand unter einer Treppe

(Hoffmann & Campe)

Patrick Ness

A Monster Calls

(Candlewick Press)

 

Ein graphischer Roman über den Verlust und ein Monster.


 

 

Filme

Tinker Tailor Soldier Spy

Großartiges John-Le-Carré-Spionage-Ding in 70er-Jahre-Farben mit undurchsichtigem Plot und Männern in Tweed-Anzügen.

 

Melancholia

Kirsten Dunst in der besten Rolle, die sie je hatte. Und dieser gloomy planet da oben.

 

Schlafkrankheit

Fantastisch schonungsloser Film über einen Entwicklungshelfer in Afrika.

 

Pina

Wim Wenders neuer Film über die Tanzlegende Pina Bausch.

 

Beginners

 

 

 

Serien

Zweimal ARD, zweimal Krimis - die Mediathek lebe hoch!

Im Angesicht des Verbrechens

Sherlock

 

 

 

Musik

Gotye - Somebody that I used to know

Tja, was soll man sagen? Es ist halt der Song des Jahres.

 

Talking to Turtles - Grizzly Hugging

Show up with the grizzly bear, we'll hug it!

 

James Blake - A Case of you

Dem Video muss man auch verfallen.

 

Frittenbude - Bilder mit Katze

So wars in St. Pauli 2011. Jaja.

 

Lost in the trees - All alone in an empty house

 

 

Kunst & Internet

www.fett6.net/mmeiser.html - Ausstellung des Jahres und gleichzeitig unser Maler des Jahres: Martin Meiser, "Galerie Fett 6".

www.brainpickings.org - Nerdy stuff galore.

www.postsecret.com - öffentlich Geheimnisse posten.

www.thewhitereview.org - Es gibt so viele Kulturmagazine im Netz. Das hier ist besonders gut.

www.clientsfromhell.net - Immer ein großer Spaß.

 

Und natürlich:

Andy Schleck am Col du Galibier, 21.07.2011 - das Sportereignis des Jahres.

 

 

 

 

 

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Do

15

Dez

2011

mairisch beim Holy.Shit.Shopping

 

 

 

 

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Di

13

Dez

2011

Ausschreibung: pressplay 3

 

Wir freuen uns sehr - denn zum dritten Mal wird es eine Anthologie der freien Hörspielszene geben.

Für pressplay 3 suchen wir ab sofort wieder aktuelle Produktionen aller Genres: Neue Stücke, neue Klänge, neue Ansätze.

 

Einsendeschluss ist der 29. Februar 2012.
Bitte das PDF unten ausdrucken und ausfüllen und zusammen mit der CD schicken an:
mairisch Verlag
Königstraße 30
22767 Hamburg

 

Eingereicht werden können Stücke beliebiger Länge. Alle Details zur Einreichung hier in der PDF:

Alle Infos zur Ausschreibung inkl. Einreichungsformular
ausschreibung_pressplay3.pdf
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Zum Hintergrund:

Mit den ersten beiden Ausgaben pressplay (2006) und pressplay 2 (2008) konnten wir erstmals einen gebündelten Überblick über das Schaffen und die Entwicklung freier Hörspielmacher im gesamten deutschsprachigen Raum geben. Dies wurde so vorher noch nie gemacht – entsprechend groß war die Resonanz bei Presse, Redakteuren und Hörern: "Die freie Hörspielszene lebt!", hieß es etwa bei Deutschlandradio Kultur.

 

Mit pressplay 3 wollen wir den Stand der Dinge 2012 zeigen. Wir sind gespannt.

 

 

 

 

 

 

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So

04

Dez

2011

Zuhören, bis ich ihre Sprache verstehe

Hannes Köhler war in den letzten zwei Monaten Stadtschreiber von Kitzbühel. Die Porsche-Dichte soll recht hoch gewesen sein, dort, haben wir gehört. Jetzt ist er wieder zurück und hat einige Fotos mitgebracht und einen kurzen Text über die Berge.

Am Lebenberg
von Hannes Köhler

Am Lebenberg erhebt sich das Schlosshotel über dem Ort, ein schlichter und doch eleganter Bau, ein weißgetünchtes Rechteck mit kleinen, roten Spitztürmchen samt Fahnen an den Seiten, der doch nur noch wie Folklore erscheint, gegen den langgezogenen Neubau, dessen Verschalung aus Stahl, Holz und Glas Eleganz ausstrahlen soll, ohne mich damit restlos zu überzeugen. Hinter dem ersten Anbau wächst schon die nächste Erweiterung empor, gelbe Kräne drehen sich über Beton, der aus dem alten Schlossgebäude endgültig einen alten Eckzahn in einem künstlichen Gebiss machen wird.
Die Sonne steht tief über den Ausläufern des Hahnenkamms, ihre Strahlen sind über den Baumwipfeln so deutlich zu erkennen, als könnte man hineingreifen, wenn man auf der Südseite des Tals stünde, unweit der weitläufigen Häuser, die sich dort an den Hang schmiegen. Der Weg vom Lebenberg hinab führt eine Straße entlang, auf deren linker Seite mehrere kastenförmige Neubauten gerade von Handwerkern auf Vordermann gebracht werden. Mehrere Kleinbusse stehen in den Auffahrten oder auf den Parkplätzen; Elektriker, Klempner und ein Gärtnerservice, dessen Angestellte mit langen Teleskopscheren die Bäume zurechtstutzen. Auf der rechten Seite folgen einige Neubauten, die ganz im alten Stil gehalten sind, das Holz dabei aber viel zu hell, die Dächer zu groß und ausufernd, als wolle man frühere Zeiten nachträglich mit Zuckerguss glasieren.
Nur wenige Meter die Straße hinunter, steht auf dem Gehweg ein Mann in Jogginghose und Unterhemd, eine Plastiktüte in der linken Hand. Er bückt sich, klaubt etwas vom Boden, betrachtet den Gegenstand und steckt in nach einem kurzen Augenblick in seine Tüte. Nach einigen Sekunden wiederholt er den Vorgang. Seine Haare, die auf eine schmutzige, fast klebrige Art grau sind, stehen seitlich vom Kopf ab wie Flügelstümpfe. Als ich näherkomme erkenne ich, dass der Mann, der vielleicht sechzig Jahre alt sein mag – es ist wirklich schwer zu sagen – die ersten Blätter einsammelt, die von der Birke vor seinem Haus in seinen Vorgarten und auf seine Auffahrt gesegelt sind, als erste Vorboten des Herbstes, der sich selbst noch nicht traut, obwohl es bereits Mitte Oktober ist.
Der Mann wendet sich mir zu. Eine Brille mit runden Gläsern ist auf seine Nasenspitze gerutscht, der Mund scheinbar vor Anstrengung geweitet. Wo seine Zähne sein sollten klaffen teilweise schwarze Leerstellen und aus dem Rachen dahinter tönt es jetzt, seltsame Laute, die aufbrausen und abebben wie ein Herbststurm, ein Japsen, Gurgeln und Keuchen, und es dauert eine Weile bis ich begreife, dass der Mann mit mir spricht, dass der kehlige Singsang, den er in meine Richtung schickt Worte sind, die sich zu unverständlichen Klangwellen verbinden. Und obwohl ich den Akzent vor Ort eigentlich gut zu verstehen glaube, stehe ich völlig ratlos vor seiner Sprache, nicht einmal in der Lage zu erkennen, ob meine Ohren wirklich zu ungeübt sind, oder aber – und auch das halte ich nicht für ausgeschlossen – ob mir hier eine Sprache präsentiert wird, die nur ihr Schöpfer selbst verstehen kann.
Dann hebt der Mann seine Hand, in der er ein kleines gelbes Blatt zwischen Daumen und Zeigefinger hält. Dazu redet er ununterbrochen, seine Augen folgen jeder meiner Bewegungen und ich meine zu hören, dass sein Gesang eine zornige Melodie annimmt.
In seinen Augen flackert etwas, das Wahnsinn sein könnte oder der Zorn über mein Unverständnis gegenüber seinen Sätzen, die einen Körper bilden, an dem mein Verstand abgleitet. In diesem Moment öffnet sich die Tür des Hauses und unterhalb des Geweihs, das darüber befestigt ist, kommt das runzlige Gesicht einer Frau zum Vorschein, deren Blick hektisch zwischen mir und dem Mann hin und her springt. Die Alte lehnt ihren gebeugten Oberkörper gegen den Türrahmen, fast scheint es, als könne sie sich selbst kaum auf den Beinen halten, als ziehe der Boden mit einer unbändigen Kraft an ihr. Sie hat ein Wollkleid an und über den Schultern einen großen Schal liegen, den sie vor ihrem Schlüsselbein mit einer Hand zusammenhält. Ihr Gesicht hat hinter all den Falten beinahe etwas Jugendliches, als könnte sie diese Fassade des Alters jederzeit abstreifen, sich aufrichten und jung und mit geradem Rücken ihr Haus verlassen. Gleichzeitig aber liegt in ihren Augen ein uralter und trauriger Ausdruck. Sie zieht den Kopf ein wenig zurück in den Schatten, während der Mann – ihr Mann, denke ich – weiter seine wütende Arie singt.
Ich beschleunige meine Schritte und als ich den Alten passiere, erwarte ich fast eine Reaktion, befürchte, dass er nach mir greifen oder gar schlagen könnte. Aber er steht nur, jetzt schweigend, und betrachtet mich, die Tüte in der linken Hand zu Boden gesunken, das kleine, gelbe Blatt noch immer in der rechten. Auch der Blick der Frau verfolgt mich, ich bin sicher ihn auf meiner Schulter zu spüren als ich flüchte, sonderbar erschrocken über dieses Paar, das sich sein Haus zwischen den Neubauten erhalten hat, aus der Zeit gefallen wie zwei Hexer, denke ich, und schreibe diesen albernen Gedanken der Tatsache zu, dass ich erst vor wenigen Tagen hier angekommen bin.
Nach einigen Metern kommt mir auf meiner Flucht eine Frau in Blazer und enger Jeans entgegen, ein Seidentuch vor dem Hals geknotet, am einen Arm eine große Ledertasche, am anderen eine kurze Leine, an der ein Windhund zieht. Sie, die vielleicht Mitte dreißig ist, die kräftige Farbe in ihrem Gesicht macht es schwer verlässlich zu schätzen, fängt meinen Blick auf, der über meine Schulter, vom Haus der beiden Alten, bis zu ihr gewandert ist. Auch sie betrachtet jetzt den Mann mit der Plastiktüte, ich kann in ihren Augen erkennen, wie sie seinen Bewegungen folgt. Und dann bleibt sie stehen, schüttelt den Kopf, mit weit geöffneten Augen, als könne sie selbst nicht glauben, was dort vor sich geht. Und mit einer glockenhellen Stimme sagt sie:
„Ach, diese Verrückten!“
Dann zieht sie ihren Hund an mir vorbei und mit ihm eine Duftwolke, ich drehe mich mit ihr, mit dem hellen Klicken der Absätze. Ich sehe, wie sie die Straßenseite wechselt und die Steigung des Lebenbergs hinauf in Richtung Hotel geht. Und ganz plötzlich, von irgendwo, steigt der Wunsch in mir auf, die Straße selbst wieder empor zu gehen, mich zum Alten zu gesellen und ihm dabei zu helfen, seine Auffahrt von Blättern zu befreien, mich nach getaner Arbeit neben ihn und seiner Frau auf eine Bank vor das Haus zu setzen, und den beiden solange zuzuhören, bis ich ihre Sprache verstehe.

 

 

 

 

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Do

01

Dez

2011

Finn-Ole Heinrich & Spaceman Spiff - "Du drehst den Kopf, ich dreh den Kopf"-Tour Dezember 2011

(c) Bernd Semrad

Nächste Woche gehts wieder los: Finn-Ole Heinrich und Spaceman Spiff gehen für 8 Termine gemeinsam auf Tour mit ihrem Programm "Du drehst den Kopf, ich dreh den Kopf". Woah, das wird wieder wild. Nur vielleicht ein bisschen weniger Schnee als letztes Jahr. Aber ein schöner Jahresabschluss wirds. Und hinterher weiß wieder keiner, wie das alles passiert ist.

 

Hier alle Termine:

07.12.2011 Vianden (LUX) / Ancien Cinema

08.12.2011 Trier / Cafe Kokolores

09.12.2011 Karlsruhe / U-Max im PrinzMaxPalais

10.12.2011 Saarbrücken / Sparte 4 / Staatstheater

11.12.2011 Bochum / Rotunde/Alter Katholikentagsbahnhof

13.12.2011 Lüneburg / Café Pasmarose

14.12.2011 Dortmund / FZW

15.12.2011 Göttingen / Dürrstraße 1

 

Alle Details, Uhrzeiten, Adressen usw.: www.mairisch.de/termine_mairisch.htm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Mi

16

Nov

2011

"Räuberhände" wird Schullektüre

Eine ganz großartige Meldung möchten wir gerne noch mit Euch teilen:

Finn-Ole Heinrichs Debütroman "Räuberhände" wird Abiturs-Pflichtthema in allen Hamburger Schulen! Wahnsinn. Im Frühjahr 2013 werden dann alle Hamburger Abiturienten über Prüfungsfragen zu diesem Buch schwitzen. Hehe, viel Spaß, Leute!


Aber für uns auch eine gute Gelegenheit, nochmal auf die in "Räuberhände" erzählte Geschichte von Janik und Samuel hinzuweisen, die aus unterschiedlichsten Verhältnissen kommen und gemeinsam nach Istanbul aufbrechen, um dort ein selbstbestimmtes Leben anzufangen und nach Samuels angeblichem Vater zu suchen.

Eine der wundervollsten Geschichten über Freundschaft, Freiheit und das Erwachsenwerden. Und wer auf Seite 196 nicht heult, der hat kein Herz. So siehts aus!

Wir haben noch einige Hardcover-Exemplare übrig. Aber nicht mehr viele. Wer also noch eines der schicken Dinger haben möchte (unser allererstes Hardcover überhaupt!), der kann es hier bestellen: http://shop.mairisch.de

 

Die Trailer waren auch sehr schön. Hier einer davon:

Und natürlich liest Finn-Ole Heinrich immer - und aus diesem Anlass ganz besonders - gerne in Schulen. Alle Infos, wie das funktioniert, haben wir hier zusammengestellt: http://schullesungen.mairisch.de/

 

 

 

 

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Mi

09

Nov

2011

Rückblick: eBookCamp in Hamburg

(c) http://www.flickr.com/photos/ebookcamp/

Am vergangenen Wochenende fand in Hamburg zum ersten Mal das eBookCamp statt.

"We are electrified" stand auf den schicken Pullovern der Veranstalter, und eine positiv aufgeladene Stimmung wars auch. Kein Wunder: Die gut gemischte Ansammlung von E-Book-Machern, Verlagsleuten, Social-Media-Aktivisten und Technik-Experten sorgte dafür, dass man schnell mit allen ins Gespräch kam und auch erstaunlich viel Neues erfahren konnte.

 

Im ersten Vortrag, in dem ich saß, berichtete Peter Schmid-Meil, Programmleiter beim Franzis Verlag, über den Workflow in den Verlagen: Was verändert sich nun eigentlich im Herstellungsprozess, wenn man das E-Book-Machen immer mitdenkt? Antwort: Eine Menge. Zum Glück aber auch nichts, über das wir nicht auch schon gestolpert wären, alles ganz locker also.Trotzdem ein sehr guter Überblick.

 

Der zweite Vortrag von Wolfgang Tischer (Herausgeber von literaturcafe.de) hatte da schon mehr Potential für eine Kontroverse: Anhand des Kindle Direct Publishing-Programms stellte er die Frage: Braucht der Autor noch einen Verlag?

Ich behaupte mal frech: Doch, braucht er weiterhin. Aber na klar, das müssen wir ja jetzt auch sagen. Stimmt aber. Hehe.

 

Insgesamt ein schönes und rundes Event, wobei man leider aufgrund des Zeitplans nur jeweils zwei der sechs Sessions besuchen konnte. Dafür konnte man in der Pause E-Book-Reader ausprobieren (Wie, der Kindle hat keine Tastatur und keinen Touchscreen?!) und hinterher gabs Häppchen und Getränke für alle. Hier noch mehr Fotos.

Ein Grauer November-Nachmittag in gut. Vielen Dank an die Veranstalter!

 

 

 

 

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Di

25

Okt

2011

15 Jahre!

Unglaublich. Heute ist es genau 15 Jahre her, dass wir unsere allererste Lesung organisiert haben: Der Club der lebenden Dichter #1 fand am 25.10.1996 im hessischen Hainstadt statt, im dortigen Jugendkulturzentrum "Häuschen".

Vor ca. 60 Zuschauern eröffneten wir dramatisch (wie die 90er-Jahre eben waren) mit einem Zitat von W.C. Williams: "Hold back the edges of your gowns, Ladies, we are going through hell ..."

 

Peter Reichenbach und Daniel Beskos lasen eigene Texte vor - wir hatten aber auch Freunde mitgebracht: Christian Löbig mit seinen Kurzgeschichten, Til Stolz las Gedichte, Jens Jekewitz alles querbeet. Mit über 50 Gästen war der kleine, schlechtbeheizte Partyraum des "Häuschen" völlig überfüllt und alle waren angetan von dieser sonderbaren Idee, eine "Lesung" zu veranstalten.

Aus diesen und anderen Lesungen ging dann ca. 3 Jahre später auch der mairisch Verlag hervor. In den 15 Jahren, die seitdem vergangen sind, haben wir und vor allem natürlich unsere Autoren und Musiker fast 1000 Lesungen und Konzerte veranstaltet.

 

Zum Jubiläum haben wir hier einige der Highlights rausgesucht und auch nach Bildern gegraben. Viel Spaß!

 

Die "Reisausz"-Touren 1996-2002

Neben den regelmäßigen Lesungen in unserer hessischen Homebase waren wir auch viel unterwegs als "Reisausz-Kollektief" (zusammen mit Jens Jekewitz) und haben eigentlich überall gelesen, wo es ging - im alten Leipziger Kino, in Berliner Galerien, bei diversen Poetry Slams und Open Mikes, auf dem besetzten Bauwagenplatz in Darmstadt, im Frankfurter Radio, bei den tollen Release-Lesungen der Literaturzeitschrift "Der verreckte Sauhund" und in einer Aachener Tankstelle.

Transit, Kaffee.Satz.Lesen und Machtclub 2003-2008

Mit dem Umzug nach Hamburg lernten wir die Lesungsbegeisterung des Hamburger Publikums und vor allem die wunderbare Lesungslandschaft kennen, die es um 2003 herum dort gab: Mit Kaffee.Satz.Lesen und dem Machtclub gab es zwei große Lesungsformate, die monatlich Hunderte Besucher anzogen und Lesungen auch einem jüngeren Publikum wieder schmackhaft machten. Wir ergänzten das Bild dann mit unserer eigenen Reihe Transit, die wir mit unseren Kollegen von Minimal Trash Art veranstalteten - und so konnte man damals jede Woche zu einer Lesung gehen, andere Autoren und Veranstalter kennen lernen, und sich überhaupt sehr lebendig übers Schreiben und Veranstalten austauschen.

Buchmessen, Feste und Preise 2006-2011

2006 bekamen wir für unser Verlagsprogramm und auch nicht zuletzt für die Lesungsreihe Transit den Hamburger Verlagspreis. Aber auch unsere Autoren gewannen einiges an Preisen - z.B. bekam Michael Weins zwei Mal den Hamburger Literaturförderpreis, Andreas Stichmann gewann u.a. den Clemens-Brentano-Preis und den Kranichsteiner Förderpreis, Finn-Ole Heinrich bekam u.a. den Nicolas-Born-Förderpreis des Landes Niedersachsen und Hannes Köhler ist derzeit Stadtschreiber in Kitzbühel.

Bei den Buchmessen in Frankfurt und Leipzig waren wir in den letzten Jahren immer dabei - zumeist gut erkennbar an unserer Omatapete, die es zuletzt sogar in die Messezeitung der FAZ geschafft hat. Hier ein paar Bilder:

Neue Formate

Im Herbst 2009 erschien mit "Monsieur, der Hummer und ich" von Stevan Paul ein Erzählband, der auch Rezepte enthielt - da bot es sich natürlich an, die Buchpremiere als Lesung mit Menü zu gestalten. Das wurde mehrmals im Hamburger Restaurant "Nil" gemacht, später dann auch in diversen Restaurants in ganz Deutschland und sogar in der Hamburger Katharinenkirche im Rahmen des HarbourFront-Festivals. Fotos unten.

Seit 2009 veröffentlichen wir zunehmend auch Musik im Verlagsprogramm - nach dem Bookends-Sampler dann vor allem die Alben von Spaceman Spiff und seine gemeinsamen Arbeiten mit Finn-Ole Heinrich. Aus diesen Veröffentlichungen gingen auch neue Veranstaltungsformate hervor - zum Beispiel die Lesungs-/Musik-Tour "Du drehst den Kopf, ich dreh den Kopf" im Dezember 2010, die im Dezember 2011 fortgesetzt wird.

 

Wir danken allen Fotografen der Bilder, den Veranstaltern der Lesungen und unseren Autoren und Musikern. Und natürlich Stefanie Ericke-Keidtel, Judith Henning, Silke Schipper und Judith von Ahn.

 

 

 

 

 

 

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Mi

19

Okt

2011

Wie klingt Deutsch für Isländer?

Hehe - bei seinem letzten Aufenthalt in Island bat Finn-Ole Heinrich seine drei Sagas-Mitstreiter Ugla Egilsdóttir, Bergur Ebbi Benediktsson und Dóri DNA, ihm doch mal zu erzählen, wie Deutsch sich für isländische Ohren anhört. Hier das Ergebnis. Viel Spaß!

 

"Streisn, seinschen, heinschen, batt Dotsch!"

 

 

 

 

 

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