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Di

17

Jan

2012

mairisch im Frühjahr 2012

Huuu - neue Bücher werfen ihre Schatten voraus, wie man so sagt. Ganz besonders dick ist der Schatten von "Monster", dem neuen Buch von Benjamin Maack. Erscheint im März 2012. Knaller.

Außerdem wird in Hamburg zum ersten Mal der Graphic Novel-Preis "Afkat" verliehen. Der Gewinner "Flash Preußen" und der Sonderpreis "Das Mädchen ohne Hände" erscheinen bei uns im April 2012.

Hier erste Eindrücke von allem:

mairisch Verlag - Programm Frühjahr 2012
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Mo

09

Jan

2012

Unsere Lieblinge 2011

Macht mal diesen Test: Einer stoppt die Zeit, und der andere muss schätzen, wie lange eine Minute ist. Was kommt raus?

Wenn ihr unter 60 Sekunden liegt, seid ihr noch jung. Mit zunehmendem Alter (= über 30, haha) liegt man in seinen Schätzungen allerdings immer weiter über 60 Sekunden. Denn, wie Professor Michio Kaku in der BBC-Doku Time erklärt, man erlebt weniger und weniger Neues, und die subjektive Wahrnehmung der Zeit, die innere Uhr, verlangsamt sich. Das bedeutet, dass sich alles um uns herum beschleunigt. Daher kommen einem 70 Sekunden eben irgendwann vor wie 60 und ein ganzes Jahr rauscht nur so vorbei.

 

Schön war 2011 trotzdem. Wir haben für Euch mal ein paar Highlights rausgepickt, die uns hängen gelieben sind. Viel Spaß!

Eure mairisch-Selekta Judith, Steffi, Blanka, Marijke, Katharina, Peter und Daniel

 

Bücher

Donald Windham

Zwei Menschen

(Lilienfeld)


Rom um 1950. Zwei Menschen aus zwei verschiedenen Welten treffen aufeinander, und vieles steht in Frage.

Zsuzsa Bank

Die hellen Tage

(Fischer)

 

Drei Kinder und ihr Aufwachsen in Süddeutschland.


 

 

Karen Russell

Swamplandia

(Kein & Aber)

 

Avas Familie ist abgehauen, nun muss sie den Alligatoren-Vergnügungspark alleine betreiben - ein wilder Roman aus Florida!

Peter Kurzeck

Vorabend

(Stroemfeld)

 

Peter Kurzeck erzählt seine hessische Jugend - das Buch bekam zurecht den Melusine-Huss-Preis der Hotlist 2011!


 

 

René Simmen

Aber Simens, Schnee im August?

(Salis)

 

Ein Wahnsinns-Buch - unglaublich in der Ausstattung, dem Detailreichtum und der Liebe zum New York des 19. Jhds.!

Peter Stamm

Sieben Jahre

(Fischer)

 

Ein großer Roman über die Zumutung des Glücks, geliebt zu werden.


 

 

Max Scharnigg

Die Besteigung der Eiger-Nordwand unter einer Treppe

(Hoffmann & Campe)

Patrick Ness

A Monster Calls

(Candlewick Press)

 

Ein graphischer Roman über den Verlust und ein Monster.


 

 

Filme

Tinker Tailor Soldier Spy

Großartiges John-Le-Carré-Spionage-Ding in 70er-Jahre-Farben mit undurchsichtigem Plot und Männern in Tweed-Anzügen.

 

Melancholia

Kirsten Dunst in der besten Rolle, die sie je hatte. Und dieser gloomy planet da oben.

 

Schlafkrankheit

Fantastisch schonungsloser Film über einen Entwicklungshelfer in Afrika.

 

Pina

Wim Wenders neuer Film über die Tanzlegende Pina Bausch.

 

Beginners

 

 

 

Serien

Zweimal ARD, zweimal Krimis - die Mediathek lebe hoch!

Im Angesicht des Verbrechens

Sherlock

 

 

 

Musik

Gotye - Somebody that I used to know

Tja, was soll man sagen? Es ist halt der Song des Jahres.

 

Talking to Turtles - Grizzly Hugging

Show up with the grizzly bear, we'll hug it!

 

James Blake - A Case of you

Dem Video muss man auch verfallen.

 

Frittenbude - Bilder mit Katze

So wars in St. Pauli 2011. Jaja.

 

Lost in the trees - All alone in an empty house

 

 

Kunst & Internet

www.fett6.net/mmeiser.html - Ausstellung des Jahres und gleichzeitig unser Maler des Jahres: Martin Meiser, "Galerie Fett 6".

www.brainpickings.org - Nerdy stuff galore.

www.postsecret.com - öffentlich Geheimnisse posten.

www.thewhitereview.org - Es gibt so viele Kulturmagazine im Netz. Das hier ist besonders gut.

www.clientsfromhell.net - Immer ein großer Spaß.

 

Und natürlich:

Andy Schleck am Col du Galibier, 21.07.2011 - das Sportereignis des Jahres.

 

 

 

 

 

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Do

15

Dez

2011

mairisch beim Holy.Shit.Shopping

 

 

 

 

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Di

13

Dez

2011

Ausschreibung: pressplay 3

 

Wir freuen uns sehr - denn zum dritten Mal wird es eine Anthologie der freien Hörspielszene geben.

Für pressplay 3 suchen wir ab sofort wieder aktuelle Produktionen aller Genres: Neue Stücke, neue Klänge, neue Ansätze.

 

Einsendeschluss ist der 29. Februar 2012.
Bitte das PDF unten ausdrucken und ausfüllen und zusammen mit der CD schicken an:
mairisch Verlag
Königstraße 30
22767 Hamburg

 

Eingereicht werden können Stücke beliebiger Länge. Alle Details zur Einreichung hier in der PDF:

Alle Infos zur Ausschreibung inkl. Einreichungsformular
ausschreibung_pressplay3.pdf
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Zum Hintergrund:

Mit den ersten beiden Ausgaben pressplay (2006) und pressplay 2 (2008) konnten wir erstmals einen gebündelten Überblick über das Schaffen und die Entwicklung freier Hörspielmacher im gesamten deutschsprachigen Raum geben. Dies wurde so vorher noch nie gemacht – entsprechend groß war die Resonanz bei Presse, Redakteuren und Hörern: "Die freie Hörspielszene lebt!", hieß es etwa bei Deutschlandradio Kultur.

 

Mit pressplay 3 wollen wir den Stand der Dinge 2012 zeigen. Wir sind gespannt.

 

 

 

 

 

 

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So

04

Dez

2011

Zuhören, bis ich ihre Sprache verstehe

Hannes Köhler war in den letzten zwei Monaten Stadtschreiber von Kitzbühel. Die Porsche-Dichte soll recht hoch gewesen sein, dort, haben wir gehört. Jetzt ist er wieder zurück und hat einige Fotos mitgebracht und einen kurzen Text über die Berge.

Am Lebenberg
von Hannes Köhler

Am Lebenberg erhebt sich das Schlosshotel über dem Ort, ein schlichter und doch eleganter Bau, ein weißgetünchtes Rechteck mit kleinen, roten Spitztürmchen samt Fahnen an den Seiten, der doch nur noch wie Folklore erscheint, gegen den langgezogenen Neubau, dessen Verschalung aus Stahl, Holz und Glas Eleganz ausstrahlen soll, ohne mich damit restlos zu überzeugen. Hinter dem ersten Anbau wächst schon die nächste Erweiterung empor, gelbe Kräne drehen sich über Beton, der aus dem alten Schlossgebäude endgültig einen alten Eckzahn in einem künstlichen Gebiss machen wird.
Die Sonne steht tief über den Ausläufern des Hahnenkamms, ihre Strahlen sind über den Baumwipfeln so deutlich zu erkennen, als könnte man hineingreifen, wenn man auf der Südseite des Tals stünde, unweit der weitläufigen Häuser, die sich dort an den Hang schmiegen. Der Weg vom Lebenberg hinab führt eine Straße entlang, auf deren linker Seite mehrere kastenförmige Neubauten gerade von Handwerkern auf Vordermann gebracht werden. Mehrere Kleinbusse stehen in den Auffahrten oder auf den Parkplätzen; Elektriker, Klempner und ein Gärtnerservice, dessen Angestellte mit langen Teleskopscheren die Bäume zurechtstutzen. Auf der rechten Seite folgen einige Neubauten, die ganz im alten Stil gehalten sind, das Holz dabei aber viel zu hell, die Dächer zu groß und ausufernd, als wolle man frühere Zeiten nachträglich mit Zuckerguss glasieren.
Nur wenige Meter die Straße hinunter, steht auf dem Gehweg ein Mann in Jogginghose und Unterhemd, eine Plastiktüte in der linken Hand. Er bückt sich, klaubt etwas vom Boden, betrachtet den Gegenstand und steckt in nach einem kurzen Augenblick in seine Tüte. Nach einigen Sekunden wiederholt er den Vorgang. Seine Haare, die auf eine schmutzige, fast klebrige Art grau sind, stehen seitlich vom Kopf ab wie Flügelstümpfe. Als ich näherkomme erkenne ich, dass der Mann, der vielleicht sechzig Jahre alt sein mag – es ist wirklich schwer zu sagen – die ersten Blätter einsammelt, die von der Birke vor seinem Haus in seinen Vorgarten und auf seine Auffahrt gesegelt sind, als erste Vorboten des Herbstes, der sich selbst noch nicht traut, obwohl es bereits Mitte Oktober ist.
Der Mann wendet sich mir zu. Eine Brille mit runden Gläsern ist auf seine Nasenspitze gerutscht, der Mund scheinbar vor Anstrengung geweitet. Wo seine Zähne sein sollten klaffen teilweise schwarze Leerstellen und aus dem Rachen dahinter tönt es jetzt, seltsame Laute, die aufbrausen und abebben wie ein Herbststurm, ein Japsen, Gurgeln und Keuchen, und es dauert eine Weile bis ich begreife, dass der Mann mit mir spricht, dass der kehlige Singsang, den er in meine Richtung schickt Worte sind, die sich zu unverständlichen Klangwellen verbinden. Und obwohl ich den Akzent vor Ort eigentlich gut zu verstehen glaube, stehe ich völlig ratlos vor seiner Sprache, nicht einmal in der Lage zu erkennen, ob meine Ohren wirklich zu ungeübt sind, oder aber – und auch das halte ich nicht für ausgeschlossen – ob mir hier eine Sprache präsentiert wird, die nur ihr Schöpfer selbst verstehen kann.
Dann hebt der Mann seine Hand, in der er ein kleines gelbes Blatt zwischen Daumen und Zeigefinger hält. Dazu redet er ununterbrochen, seine Augen folgen jeder meiner Bewegungen und ich meine zu hören, dass sein Gesang eine zornige Melodie annimmt.
In seinen Augen flackert etwas, das Wahnsinn sein könnte oder der Zorn über mein Unverständnis gegenüber seinen Sätzen, die einen Körper bilden, an dem mein Verstand abgleitet. In diesem Moment öffnet sich die Tür des Hauses und unterhalb des Geweihs, das darüber befestigt ist, kommt das runzlige Gesicht einer Frau zum Vorschein, deren Blick hektisch zwischen mir und dem Mann hin und her springt. Die Alte lehnt ihren gebeugten Oberkörper gegen den Türrahmen, fast scheint es, als könne sie sich selbst kaum auf den Beinen halten, als ziehe der Boden mit einer unbändigen Kraft an ihr. Sie hat ein Wollkleid an und über den Schultern einen großen Schal liegen, den sie vor ihrem Schlüsselbein mit einer Hand zusammenhält. Ihr Gesicht hat hinter all den Falten beinahe etwas Jugendliches, als könnte sie diese Fassade des Alters jederzeit abstreifen, sich aufrichten und jung und mit geradem Rücken ihr Haus verlassen. Gleichzeitig aber liegt in ihren Augen ein uralter und trauriger Ausdruck. Sie zieht den Kopf ein wenig zurück in den Schatten, während der Mann – ihr Mann, denke ich – weiter seine wütende Arie singt.
Ich beschleunige meine Schritte und als ich den Alten passiere, erwarte ich fast eine Reaktion, befürchte, dass er nach mir greifen oder gar schlagen könnte. Aber er steht nur, jetzt schweigend, und betrachtet mich, die Tüte in der linken Hand zu Boden gesunken, das kleine, gelbe Blatt noch immer in der rechten. Auch der Blick der Frau verfolgt mich, ich bin sicher ihn auf meiner Schulter zu spüren als ich flüchte, sonderbar erschrocken über dieses Paar, das sich sein Haus zwischen den Neubauten erhalten hat, aus der Zeit gefallen wie zwei Hexer, denke ich, und schreibe diesen albernen Gedanken der Tatsache zu, dass ich erst vor wenigen Tagen hier angekommen bin.
Nach einigen Metern kommt mir auf meiner Flucht eine Frau in Blazer und enger Jeans entgegen, ein Seidentuch vor dem Hals geknotet, am einen Arm eine große Ledertasche, am anderen eine kurze Leine, an der ein Windhund zieht. Sie, die vielleicht Mitte dreißig ist, die kräftige Farbe in ihrem Gesicht macht es schwer verlässlich zu schätzen, fängt meinen Blick auf, der über meine Schulter, vom Haus der beiden Alten, bis zu ihr gewandert ist. Auch sie betrachtet jetzt den Mann mit der Plastiktüte, ich kann in ihren Augen erkennen, wie sie seinen Bewegungen folgt. Und dann bleibt sie stehen, schüttelt den Kopf, mit weit geöffneten Augen, als könne sie selbst nicht glauben, was dort vor sich geht. Und mit einer glockenhellen Stimme sagt sie:
„Ach, diese Verrückten!“
Dann zieht sie ihren Hund an mir vorbei und mit ihm eine Duftwolke, ich drehe mich mit ihr, mit dem hellen Klicken der Absätze. Ich sehe, wie sie die Straßenseite wechselt und die Steigung des Lebenbergs hinauf in Richtung Hotel geht. Und ganz plötzlich, von irgendwo, steigt der Wunsch in mir auf, die Straße selbst wieder empor zu gehen, mich zum Alten zu gesellen und ihm dabei zu helfen, seine Auffahrt von Blättern zu befreien, mich nach getaner Arbeit neben ihn und seiner Frau auf eine Bank vor das Haus zu setzen, und den beiden solange zuzuhören, bis ich ihre Sprache verstehe.

 

 

 

 

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Do

01

Dez

2011

Finn-Ole Heinrich & Spaceman Spiff - "Du drehst den Kopf, ich dreh den Kopf"-Tour Dezember 2011

(c) Bernd Semrad

Nächste Woche gehts wieder los: Finn-Ole Heinrich und Spaceman Spiff gehen für 8 Termine gemeinsam auf Tour mit ihrem Programm "Du drehst den Kopf, ich dreh den Kopf". Woah, das wird wieder wild. Nur vielleicht ein bisschen weniger Schnee als letztes Jahr. Aber ein schöner Jahresabschluss wirds. Und hinterher weiß wieder keiner, wie das alles passiert ist.

 

Hier alle Termine:

07.12.2011 Vianden (LUX) / Ancien Cinema

08.12.2011 Trier / Cafe Kokolores

09.12.2011 Karlsruhe / U-Max im PrinzMaxPalais

10.12.2011 Saarbrücken / Sparte 4 / Staatstheater

11.12.2011 Bochum / Rotunde/Alter Katholikentagsbahnhof

13.12.2011 Lüneburg / Café Pasmarose

14.12.2011 Dortmund / FZW

15.12.2011 Göttingen / Dürrstraße 1

 

Alle Details, Uhrzeiten, Adressen usw.: www.mairisch.de/termine_mairisch.htm

 

 

 

 

 

 

 

 

 

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Mi

16

Nov

2011

"Räuberhände" wird Schullektüre

Eine ganz großartige Meldung möchten wir gerne noch mit Euch teilen:

Finn-Ole Heinrichs Debütroman "Räuberhände" wird Abiturs-Pflichtthema in allen Hamburger Schulen! Wahnsinn. Im Frühjahr 2013 werden dann alle Hamburger Abiturienten über Prüfungsfragen zu diesem Buch schwitzen. Hehe, viel Spaß, Leute!


Aber für uns auch eine gute Gelegenheit, nochmal auf die in "Räuberhände" erzählte Geschichte von Janik und Samuel hinzuweisen, die aus unterschiedlichsten Verhältnissen kommen und gemeinsam nach Istanbul aufbrechen, um dort ein selbstbestimmtes Leben anzufangen und nach Samuels angeblichem Vater zu suchen.

Eine der wundervollsten Geschichten über Freundschaft, Freiheit und das Erwachsenwerden. Und wer auf Seite 196 nicht heult, der hat kein Herz. So siehts aus!

Wir haben noch einige Hardcover-Exemplare übrig. Aber nicht mehr viele. Wer also noch eines der schicken Dinger haben möchte (unser allererstes Hardcover überhaupt!), der kann es hier bestellen: http://shop.mairisch.de

 

Die Trailer waren auch sehr schön. Hier einer davon:

Und natürlich liest Finn-Ole Heinrich immer - und aus diesem Anlass ganz besonders - gerne in Schulen. Alle Infos, wie das funktioniert, haben wir hier zusammengestellt: http://schullesungen.mairisch.de/

 

 

 

 

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Mi

09

Nov

2011

Rückblick: eBookCamp in Hamburg

(c) http://www.flickr.com/photos/ebookcamp/

Am vergangenen Wochenende fand in Hamburg zum ersten Mal das eBookCamp statt.

"We are electrified" stand auf den schicken Pullovern der Veranstalter, und eine positiv aufgeladene Stimmung wars auch. Kein Wunder: Die gut gemischte Ansammlung von E-Book-Machern, Verlagsleuten, Social-Media-Aktivisten und Technik-Experten sorgte dafür, dass man schnell mit allen ins Gespräch kam und auch erstaunlich viel Neues erfahren konnte.

 

Im ersten Vortrag, in dem ich saß, berichtete Peter Schmid-Meil, Programmleiter beim Franzis Verlag, über den Workflow in den Verlagen: Was verändert sich nun eigentlich im Herstellungsprozess, wenn man das E-Book-Machen immer mitdenkt? Antwort: Eine Menge. Zum Glück aber auch nichts, über das wir nicht auch schon gestolpert wären, alles ganz locker also.Trotzdem ein sehr guter Überblick.

 

Der zweite Vortrag von Wolfgang Tischer (Herausgeber von literaturcafe.de) hatte da schon mehr Potential für eine Kontroverse: Anhand des Kindle Direct Publishing-Programms stellte er die Frage: Braucht der Autor noch einen Verlag?

Ich behaupte mal frech: Doch, braucht er weiterhin. Aber na klar, das müssen wir ja jetzt auch sagen. Stimmt aber. Hehe.

 

Insgesamt ein schönes und rundes Event, wobei man leider aufgrund des Zeitplans nur jeweils zwei der sechs Sessions besuchen konnte. Dafür konnte man in der Pause E-Book-Reader ausprobieren (Wie, der Kindle hat keine Tastatur und keinen Touchscreen?!) und hinterher gabs Häppchen und Getränke für alle. Hier noch mehr Fotos.

Ein Grauer November-Nachmittag in gut. Vielen Dank an die Veranstalter!

 

 

 

 

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Di

25

Okt

2011

15 Jahre!

Unglaublich. Heute ist es genau 15 Jahre her, dass wir unsere allererste Lesung organisiert haben: Der Club der lebenden Dichter #1 fand am 25.10.1996 im hessischen Hainstadt statt, im dortigen Jugendkulturzentrum "Häuschen".

Vor ca. 60 Zuschauern eröffneten wir dramatisch (wie die 90er-Jahre eben waren) mit einem Zitat von W.C. Williams: "Hold back the edges of your gowns, Ladies, we are going through hell ..."

 

Peter Reichenbach und Daniel Beskos lasen eigene Texte vor - wir hatten aber auch Freunde mitgebracht: Christian Löbig mit seinen Kurzgeschichten, Til Stolz las Gedichte, Jens Jekewitz alles querbeet. Mit über 50 Gästen war der kleine, schlechtbeheizte Partyraum des "Häuschen" völlig überfüllt und alle waren angetan von dieser sonderbaren Idee, eine "Lesung" zu veranstalten.

Aus diesen und anderen Lesungen ging dann ca. 3 Jahre später auch der mairisch Verlag hervor. In den 15 Jahren, die seitdem vergangen sind, haben wir und vor allem natürlich unsere Autoren und Musiker fast 1000 Lesungen und Konzerte veranstaltet.

 

Zum Jubiläum haben wir hier einige der Highlights rausgesucht und auch nach Bildern gegraben. Viel Spaß!

 

Die "Reisausz"-Touren 1996-2002

Neben den regelmäßigen Lesungen in unserer hessischen Homebase waren wir auch viel unterwegs als "Reisausz-Kollektief" (zusammen mit Jens Jekewitz) und haben eigentlich überall gelesen, wo es ging - im alten Leipziger Kino, in Berliner Galerien, bei diversen Poetry Slams und Open Mikes, auf dem besetzten Bauwagenplatz in Darmstadt, im Frankfurter Radio, bei den tollen Release-Lesungen der Literaturzeitschrift "Der verreckte Sauhund" und in einer Aachener Tankstelle.

Transit, Kaffee.Satz.Lesen und Machtclub 2003-2008

Mit dem Umzug nach Hamburg lernten wir die Lesungsbegeisterung des Hamburger Publikums und vor allem die wunderbare Lesungslandschaft kennen, die es um 2003 herum dort gab: Mit Kaffee.Satz.Lesen und dem Machtclub gab es zwei große Lesungsformate, die monatlich Hunderte Besucher anzogen und Lesungen auch einem jüngeren Publikum wieder schmackhaft machten. Wir ergänzten das Bild dann mit unserer eigenen Reihe Transit, die wir mit unseren Kollegen von Minimal Trash Art veranstalteten - und so konnte man damals jede Woche zu einer Lesung gehen, andere Autoren und Veranstalter kennen lernen, und sich überhaupt sehr lebendig übers Schreiben und Veranstalten austauschen.

Buchmessen, Feste und Preise 2006-2011

2006 bekamen wir für unser Verlagsprogramm und auch nicht zuletzt für die Lesungsreihe Transit den Hamburger Verlagspreis. Aber auch unsere Autoren gewannen einiges an Preisen - z.B. bekam Michael Weins zwei Mal den Hamburger Literaturförderpreis, Andreas Stichmann gewann u.a. den Clemens-Brentano-Preis und den Kranichsteiner Förderpreis, Finn-Ole Heinrich bekam u.a. den Nicolas-Born-Förderpreis des Landes Niedersachsen und Hannes Köhler ist derzeit Stadtschreiber in Kitzbühel.

Bei den Buchmessen in Frankfurt und Leipzig waren wir in den letzten Jahren immer dabei - zumeist gut erkennbar an unserer Omatapete, die es zuletzt sogar in die Messezeitung der FAZ geschafft hat. Hier ein paar Bilder:

Neue Formate

Im Herbst 2009 erschien mit "Monsieur, der Hummer und ich" von Stevan Paul ein Erzählband, der auch Rezepte enthielt - da bot es sich natürlich an, die Buchpremiere als Lesung mit Menü zu gestalten. Das wurde mehrmals im Hamburger Restaurant "Nil" gemacht, später dann auch in diversen Restaurants in ganz Deutschland und sogar in der Hamburger Katharinenkirche im Rahmen des HarbourFront-Festivals. Fotos unten.

Seit 2009 veröffentlichen wir zunehmend auch Musik im Verlagsprogramm - nach dem Bookends-Sampler dann vor allem die Alben von Spaceman Spiff und seine gemeinsamen Arbeiten mit Finn-Ole Heinrich. Aus diesen Veröffentlichungen gingen auch neue Veranstaltungsformate hervor - zum Beispiel die Lesungs-/Musik-Tour "Du drehst den Kopf, ich dreh den Kopf" im Dezember 2010, die im Dezember 2011 fortgesetzt wird.

 

Wir danken allen Fotografen der Bilder, den Veranstaltern der Lesungen und unseren Autoren und Musikern. Und natürlich Stefanie Ericke-Keidtel, Judith Henning, Silke Schipper und Judith von Ahn.

 

 

 

 

 

 

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Mi

19

Okt

2011

Wie klingt Deutsch für Isländer?

Hehe - bei seinem letzten Aufenthalt in Island bat Finn-Ole Heinrich seine drei Sagas-Mitstreiter Ugla Egilsdóttir, Bergur Ebbi Benediktsson und Dóri DNA, ihm doch mal zu erzählen, wie Deutsch sich für isländische Ohren anhört. Hier das Ergebnis. Viel Spaß!

 

"Streisn, seinschen, heinschen, batt Dotsch!"

 

 

 

 

 

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Mi

19

Okt

2011

Stevan Paul - "Schnelle Teller"

Unser Autor Stevan Paul kocht ja derzeit regelmäßig die "Schnellen Teller" fürs Food-Magazin Effilee. "Schnelle Teller", das sind unkomplizierte, alltagstaugliche Rezepte vom Oliven-Hähnchenschnitzel auf Bauernbrot über Rote-Bete-Risotto mit Birne bis hin zu gelacktem Schweinebauch auf Chili-Spaghetti. Über 100 dieser Rezepte sind in drei Jahren Effilee Magazin inzwischen zusammengekommen, daher erscheint das Ganze jetzt als Buch im Tre Torri Verlag. Sieht lecker aus. Und wie wir Stevan kennen, ist es das auch...

 

Schneller Teller

Rezepte für jeden Tag von Stevan Paul

224 Seiten

Hardcover / zahlreiche Farbfotos

Tre Torri Verlag

19,90 € | ISBN 978-3-941641-56-3

 

 

 

 

 

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Di

18

Okt

2011

Spaceman Spiff auf Tour - mit Band!

 

Diese Woche gehts los: Spaceman Spiff spielt zum ersten Mal eine komplette Tour mit Bandbegleitung - Felix Weigt am Bass, Cello und diversen weiteren Instrumenten, Johnny König am Schlagzeug.

 

19.10. Würzburg - Cairo
21.10. Saarburg - Schwarzer Kopf
22.10. Ludwigshafen - Das Haus
24.10. Dresden - Groovestation
25.10. Kassel - Kulturhaus Dock 4
26.10. Köln - Subway
27.10. Hamburg - Thalia Theater (Zentrale)

29.10. Berlin - Bka Theater (Mitternachtskonzert)

 

Zur Einstimmung die Kammerorchester-Version von "Yellow Brick Road":

 

 

 

 

 

 

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Di

11

Okt

2011

Lee Rourke - "Der Kanal"

 

Ladies and Gentlemen – we proudly present: Der Kanal

 

"Ein tiefgründiges, manchmal aufwühlendes und berührendes Debüt. Es ist die ausgewogene Balance zwischen Zerstreuung und großer Spannung, die das Buch zu einem starken und bemerkenswerten Roman macht." (The Independent)

Lee Rourke

Der Kanal

Roman

Hardcover mit Überzug aus Naturpapier, geradem Rücken, geprägtem Titelschriftzug, blauem Lesebändchen und azurblauem Vorsatzpapier.

232 Seiten | 17,90 €

ISBN 978-3-938539-20-0

Oktober 2011
Bestellen im mairisch Shop

 

 

Auch als E-Book erschienen:

itunes

Amazon Kindle

Textunes

Wir freuen uns riesig, mit Lee Rourkes Debüt die erste Übersetzung unserer Verlagsgeschichte im Programm zu haben. Ein untrügliches Zeichen dafür, dass wir dieses Buch für besonders lesenswert halten. Aber auch die Auszeichnungen, die es bisher bekam, sprechen dafür: 2010 bekam es den Not the Booker Prize des Guardian, und derzeit ist es nominiert für den Preis der Hotlist 2011. (An dieser Stelle übrigens ein Dankeschön an KJD für den Tipp!)

 

Inhalt

London, England. Ein junger Mann beschließt eines Morgens, nicht wie gewohnt zur Arbeit zu gehen, sondern sich auf eine Bank am Regent’s Canal zu setzen: Aus Langeweile.
"Manche Leute halten Langeweile für etwas Schlechtes, das vermieden werden sollte, und meinen, dass man das Leben mit allem möglichen Zeug anfüllen sollte, nur um die Langeweile in Schach zu halten. Das denke ich nicht. Ich halte Langeweile für etwas Gutes; sie formt uns und treibt uns an. Langeweile ist machtvoll."
Seine besinnliche Situation auf der Parkbank erfährt jedoch eine unerwartete Wendung, als sich eine junge Frau zu ihm setzt. Sie verrät ihm nicht einmal ihren Namen - und erzählt ihm dennoch nach und nach ihre erschütternde Geschichte.

 

Ein eindringliches Debüt aus dem heutigen London über Liebe, Langeweile, Gewalt, Verantwortung - und ja, tatsächlich, über den Sinn des modernen Lebens. Angesiedelt im Stadtteil Hackney, der ja nicht zuletzt durch die Ausschreitungen im Sommer 2011 vielen ein Begriff geworden sein dürfte.

 

Übersetzung
Roberta Schneider
hat den Titel für uns ins Deutsche übersetzt und ist dafür extra nach London geflogen, um Lee Rourke zu treffen, mit ihm über den Text zu sprechen und sich die Schauplätze des Romans anzusehen. Hier ein paar ihrer Fotos:

Cover

Zum Cover- Foto von Nicholas Ridley selbst sagt Lee: „It‘s the exact spot!“ – Und tatsächlich kann man das Buch auch ein wenig als London-Reiseführer missbrauchen und eine touristenfreie, verdammt hübsche Gegend entdecken. Natürlich mit Kanal, Boten, wütenden Radfahrern, noch wütenderen Jugendlichen und Gänsen … 

 

Autor

Lee Rourke (*1972) lebt als Autor und Literaturkritiker in London. Er zählt zu den Autoren der Offbeat-Generation. Er schreibt regelmäßig für The Guardian, The Independent, The Observer und andere. Er ist Mitherausgeber des 3:AM Magazine. Mehr zu ihm findet sich auf seiner Website: leerourke.blogspot.com

Die Autorenfotos wurden von Jonathan Winstone in einem Café auf der berühmten Brick Lane gemacht. Jonathan selbst ist nicht nur Fotograf, sondern auch eine wichtige Figur der englischen Fixed-Gear-Szene, ein Blick auf seine Website lohnt sich aber nicht nur für ambitionierte Radfahrer:  www.jonathanwinstone.co.uk

 

"Der Kanal" erscheint heute. Bestellen kann man ihn überall im Buchhandel, am liebsten natürlich in unserem Shop.

 

 

 

 

 

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Do

06

Okt

2011

mairisch auf der Frankfurter Buchmesse

Nächste Woche geht der Rummel wieder los:

 

12.-16. Oktober 2011

mairisch Verlag

@Frankfurter Buchmesse

Halle 4.1 / Stand C 134

 

 

 

 

 

 

 

Es gibt auch einige Veranstaltungen, also wenn ihr in Frankfurt seid ...:

Mittwoch, 12.10.2011 / Donnerstag 13.10.2011
Von den Sagas - We Survived Eyjafjallajökul.
12.10.2011 Finn-Ole Heinrich, Spaceman Spiff, Ugla Egilsdóttir
13.10.2011 Nora Gomringer, Dóri DNA, Bergur Ebbi Benediktsson
Arte-Stand, jeweils 15 Uhr


 

 

Donnerstag, 13.10.2011
Finn-Ole Heinrich
(und eventl. Spaceman Spiff)
Lesung (und Songs)
Leseinsel der unabhängigen Verlage
Halle 4.1, C

13-14 Uhr

 

 

Freitag, 14.10. 2011

Stevan Paul - "Schnelle Teller"
Buchpräsentation

14.30-15.30 Uhr

Gourmet Gallery (Halle 3.1 L 1703)

 

 

Freitag, 14.10.2011
Book Fair a-go-go - Die Party der Jungen Verlage
Wie jedes Jahr - die beste Party der Buchmesse!

Es laden ein: AvivA, belleville, bilgerverlag, Folio, Junge Magazine, Lilienfeld, Luftschacht, luxbooks, mairisch, Milena, Onkel & Onkel, orange-press, Reprodukt, Sagenhaftes Island, Salis, Secession, Ventil, Verbrecher, Voland & Quist, Walde+Graf, weissbooks.w

Die besten Bücher der Independent-Verlage werden ausgezeichnet:
Preis der Hotlist 2011 und Melusine-Huss-Preis 2011

Moderation: Charlotte Roche und Jakob Augstein, Musik: DJ Maggi Lego (Island)
Eintritt: 4 Euro, 21 Uhr, Sinkkasten

Flyer
bookfair_a-go-go2011_web.pdf
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Samstag, 15.10.2011
Michael Weins - Lazyboy

16 Uhr: Frankfurt, Buchmesse, Leseinsel der unabhängigen Verlage, Halle 4.1, C, 13-14 Uhr
21 Uhr: Offenbach, Hafen 2, Lesung beim Bücherherbst im Rahmen von "Leseland Hessen".

 

 

Sonntag, 16.10.2011
Finn-Ole Heinrich

Lesung aus "Frerk, du Zwerg" (für Kinder)

10:00 Uhr Lesezelt Buchmesse, Moderation: Kathrin Fischer

 

 

 

 

 

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Di

27

Sep

2011

Von den Sagas: We Survived Eyjafjallajökul

Vorne: DJ Kermit, Spaceman Spiff, Finn-Ole Heinrich, Dóri DNA, Nora Gomringer. Hinten: Bergur Ebbi Benediktsson, Ugla Egilsdóttir (Foto: Tim Maxeiner)

 

Das ist doch mal was Neues: Da bringt ein Veranstalter-Team drei deutsche und drei isländische Künstler zusammen, damit sie gemeinsam Island bereisen, die Sagas kennenlernen und ein Bühnenprogramm entwickeln: Ein multimediales isländisch-deutsches Projekt über Wahrheit und Fiktion, Poesie und Witz der Isländersagas.

 

Der Hintergrund ist natürlich, dass Island dieses Jahr Gastland bei der Frankfurter Buchmesse ist, und an allen Ecken und Enden quellen ja auch die Veranstaltungskalender und Verlagsvorschauen über vor Island-Themen. Aber dieses gemeinsame Projekt ist wirklich etwas ganz Besonderes. Beim gemeinsamen Auftritt in Reykjavik konnten wir schon beobachten, mit welcher Ernsthaftigkeit und Intensität sich die deutschen Autoren den Stimmungen und alten Geschichten Islands hingaben - und mit welchem Witz und welcher Selbstironie die isländischen Künstler zugleich ihre eigenen Mythen auf die Schippe nahmen. Ein großer Spaß für alle. Und der geht jetzt auf Tour.

 

Finn beschreibt es auf der Webseite zum Projekt so:

"Eine gute Woche sind wir durch Island gezogen. Haben in wildem Ritt das Land bereist, versucht, es aufzusaugen, kennen zu lernen, so viel wie möglich zu erfahren, zu sehen, eben auch: zu spüren. Sind von Reykjavik aus in den Norden gefahren, dann in den Süden, an der Küste entlang bis an die Ostküste, immer auf der Spur zumindest einiger der vielen Saga-Schauplätze, haben mit Menschen gesprochen, Orte besucht, versucht, zu begreifen, was und wie viel diese Sagas für die Isländer bedeuten."


Von den Sagas - We Survived Eyjafjallajökul.

Mit Nora Gomringer, Finn-Ole Heinrich, Spaceman Spiff, Ugla Egilsdóttir, Dóri DNA, Bergur Ebbi Benediktsson & DJ Kermit

http://www.von-den-sagas.de/

Hier alle Termine im Überblick:

29.09.2011 Frankfurt/M. / Literaturhaus
30.09.2011 Köln / Altes Pfandhaus
01.10.2011 Bochum / Rotunde
03.10.2011 Hamburg / Uebel & Gefährlich
04.10.2011 Rostock / Literaturhaus
05.10.2011 Berlin / Literaturhaus
07.10.2011 Salzburg (A) / Literaturhaus
09.10.2011 Zürich (CH) / Literaturhaus
11.10.2011 Stuttgart / Literaturhaus

12.10.2011 Frankfurt/M. / Buchmesse, Arte-Stand (Finn, Spaceman und Ugla)

13.10.2011 Frankfurt/M. / Buchmesse, Arte-Stand (Bergur, Dóri und Nora)

Zur Tour gibts auch ein kurzes Doku-Video:

 

 

 

 

 

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